• 5. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    100 Meilen, 160 Kilometer, in 5 Tagen sind geschafft. Glückliche Finisher beim letzten Zieleinlauf.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Der Himalayan 100 Mile Stage Race führt durch den indischen Teil des Himalaya. Die 5. Etappe führt von Palmajua (2150 m) zurück nach Maneybhanyjang ( 2134 m) und beträgt 27 Kilometer.

    Ein Etappenrennen zu bestreiten ist wie einen Elefanten durch ein Tor zu treiben, erklärt uns Mr. Pandey. Vier von fünf Etappen sind gelaufen, der Körper des Elefanten hat das Tor schon durchquert. Aber sein Schwanz ist noch auf der anderen Seite. Der Schwanz ist auch wichtig. Was uns der Renndirektor damit sagen will: Man sollte die letzte Etappe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eben diese hatte sich ein Teilnehmer nämlich vor Jahren einmal am Schlusstag gebrochen. Also noch einmal volle Konzentration. Das Ziel ist jetzt greifbar nah. Noch einmal 28 Kilometer auf welligem Profil, aber ohne allzu gemeine Steigungen, wieder auf Asphalt.

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  • 5. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    100 Meilen, 160 Kilometer, in 5 Tagen sind geschafft. Glückliche Finisher beim letzten Zieleinlauf.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Es ist ein merkwürdiges Gefühl. Vier Renntage sind vergangen und trotzdem meint man, schon Wochen in Indien gewesen zu sein. So viele Erlebnisse und neue Eindrücke in so kurzer Zeit. Es wird lange dauern bis alles verarbeitet ist. Viele Läufer bestätigen mir in Gesprächen, dass es ihnen ähnlich geht. Heute ist also das Finale. Ein wenig Wehmut ist dabei, aber es überwiegt die Vorfreude darauf, sich Finisher des Himalayan 100 Mile Stage Run nennen zu dürfen. Zunächst geht es wieder mit dem Bus zum Ziel der gestrigen Etappe in Palmajua. Pünktlich um 8:00 Uhr wird die ungeduldige Läuferschar dann losgelassen.

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  • 5. Etappe

    Himalayan 100 Mile Stage Race

    100 Meilen, 160 Kilometer, in 5 Tagen sind geschafft. Glückliche Finisher beim letzten Zieleinlauf.



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    Foto: Dirk Stelzner

    Die ersten acht oder zehn Kilometer geht es überwiegend bergauf. Das kennt man ja. Die Strecke ist gesäumt von reichlich Grün. Die wilden Tiere, die man uns versprochen hatte, verstecken sich auch heute wieder erfolgreich vor uns. Keine Spur vom berühmten roten Panda. Nur ein paar Rinder, Hunde und manchmal Pferde. Die Organisation ist wie jeden Tag hervorragend. Die Strecke ist perfekt markiert, es gibt genügend Verpflegungsstände, der Transport von Mensch und Gepäck lief wie immer reibungslos. Fast 300 Mitarbeiter sind nötig um den organisatorischen und logistischen Aufwand zu bewältigen, also fünf pro Teilnehmer. Und die meisten werden wir wohl nie zu Gesicht bekommen, um ihnen persönlich für ihren Einsatz danken zu können.

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