• Berliner Halbmarathon

    Sieg zweier Youngster in Berlin

    Trotz warmer Temperaturen von knapp 20 Grad Celsius schafften 13.872 Männer und 6.364 Frauen die Halbmarathonrunde durch die deutsche Hauptstadt. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Berlin ist immer wieder für außergewöhnliche Ergebnisse gut: Dieses Mal gab es zwar keine Weltklassezeiten, dafür aber gewannen zwei kenianische Youngster den Berliner Halbmarathon, das mit Abstand hochkarätigste und mit 25.500 Läufern größte deutsche Rennen über die 21,0975 km. Bei warmen Temperaturen von knapp 20 Grad Celsius im Schatten und einem leichten Wind siegte Geoffrey Kipsang, der vor kurzem erst Junioren-Weltmeister im Crosslauf geworden war, in 60:38 Minuten während seine Landsfrau Valentine Kipketer nach 70:12 im Ziel war. Die beiden Gewinner, die sich jeweils eine Siegprämie von 3.500 Euro verdienten, sind erst 18 Jahre alt. Es dürfte vielleicht sogar international einmalig sein, dass zwei 18-Jährige einen derart hochkarätigen Halbmarathon für sich entscheiden. Das beweist aber auch einmal mehr das enorme Potenzial der kenianischen Läufer. Während Valentine Kipketer bei ihrem ersten Rennen außerhalb Afrikas auf Anhieb zum Sieg stürmte, stieg die große Favoritin, Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg), nach 12 km vorzeitig aus.

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  • Berliner Halbmarathon

    Sieg zweier Youngster in Berlin

    Trotz warmer Temperaturen von knapp 20 Grad Celsius schafften 13.872 Männer und 6.364 Frauen die Halbmarathonrunde durch die deutsche Hauptstadt. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    „Dies sind die beiden größten Erfolge meiner bisherigen Karriere“, erklärte Geoffrey Kipsang, der nur zwei Wochen nach seinem Cross-Gold nun auch auf der Straße triumphierte. „Die Wärme machte mir zwar nichts aus und ich habe nicht einmal etwas getrunken, aber insgesamt war das Rennen bei den hohen Temperaturen zu langsam“, sagte Geoffrey Kipsang. Ursprünglich wurde ein Ergebnis von unter einer Stunde angepeilt. Doch schon an der 10-km-Marke (Durchgangszeit: 28:47 Minuten) war eine solche Zeit praktisch außer Reichweite.

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    Sieg zweier Youngster in Berlin

    Trotz warmer Temperaturen von knapp 20 Grad Celsius schafften 13.872 Männer und 6.364 Frauen die Halbmarathonrunde durch die deutsche Hauptstadt. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Rund vier Kilometer vor dem Ziel forcierte Geoffrey Kipsang das Tempo dann entscheidend und setzte sich bald danach von seinen verbliebenen Konkurrenten aus der Spitzengruppe ab. „Als ich bei 15 km die Uhr sah, wusste ich, dass es keine Zeit unter einer Stunde geben würde. Danach ging es um den Sieg und ich habe das Tempo forciert“, sagte Geoffrey Kipsang. In seinem ersten internationalen Halbmarathonrennen gelang dem Kenianer, der eine große Karriere vor sich haben dürfte und sich über 10.000 m für das kenianische WM-Team im Sommer qualifizieren möchte, auf Anhieb ein Sieg. Im Ziel war er schließlich deutlich vor seinen Landsleuten Eliud Kiplagat (60:52) und Daniel Chebii (60:56). Die stark eingeschätzten Kenianer Leonard Langat, Kiplimo Kimutai, Abraham Chebii und Pius Kirop spielten in der entscheidenden Phase keine Rolle mehr.

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