German Road Races

Arne Gabius und Alina Reh deutsche Straßenläufer des Jahres

Der Verbund der deutschen Laufveranstalter, German Road Races (GRR), hat Arne Gabius und Alina Reh zu den deutschen Straßenläufern des Jahres gewählt.

Arne Gabius und Alina Reh deutsche Straßenläufer des Jahres

Arne Gabius und Alina Reh wurden zu den deutsche Straßenläufern des Jahres gewählt.

Bild: photorun.net

Zum ersten Mal kürt German Road Races (GRR), der Verbund der deutschen Laufveranstalter, die deutschen Straßenläufer des Jahres. Arne Gabius und Alina Reh sind die ersten Preisträger dieser neuen Ehrung. Wie GRR heute bekannt gab, werden die beiden Läufer im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung, die vom 1. bis 3. Dezember in Würzburg stattfindet, geehrt.

Nach langen Verletzungsproblemen hat sich Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal) im September und Oktober eindrucksvoll zurückgemeldet und seine Position als bester deutscher Halbmarathon- und Marathonläufer bestätigt: Zunächst lief er 62:31 Minuten in Kopenhagen über die „halbe Distanz“, dann erreichte er beim Mainova Frankfurt-Marathon in 2:09:59 Stunden das Ziel.

Nach starken Leistungen auf der Bahn und im Cross zeigte Alina Reh (SSV Ulm), dass mit ihr in der Zukunft auf der Straße zu rechnen ist: Zunächst lief sie im Halbmarathon mit 71:21 Minuten einen deutschen Rekord für die Altersklasse der unter 23-Jährigen, dann erzielte sie in Berlin in dieser Altersklasse auch eine nationale Bestzeit über 10 km: 31:38 Minuten. Damit ist sie bereits die zweitschnellste deutsche Läuferin über 10 km aller Zeiten.

Die weiteren Ehrungen durch die GRR gibt es zum Teil bereits seit vielen Jahren: Für besondere Leistungen im Nachwuchsbereich werden die zweifache Europameisterin der unter 20-Jährigen, Lisa Oedt (SSC Hanau-Rodenbach), und der EM-Fünfte bei den unter 20-Jährigen, Markus Görger (LAC Freiburg), mit dem GRR-Förderpreis geehrt. Beide laufen unter anderem über 5.000 m. Trainer des Jahres ist Lisa Oedts Coach Sascha Arndt.

Den Organisatorenpreis erhält die Agentur Eichels Event GmbH als Veranstalter des HAJ Hannover-Marathons. Stefanie Eichel ist die Race-Direktorin des aufstrebenden Rennens. Mit dem GRR-Preis für sein Lebenswerk wird Christoph Herle ausgezeichnet. Er hatte 1984 im olympischen 10.000-m-Finale Rang fünf belegt und erreichte ein Jahr später als Vierter des London-Marathons 2:09:23 Stunden.

„Mit der Preisübergabe unterstreicht German Road Races seine Kompetenz für die deutsche Laufszene“, sagte Horst Milde als Vorsitzender der GRR. „Wir sind stolz darauf, dass es uns von Jahr zu Jahr gelingt, herausragende Leistungen in einem würdigen Rahmen auszuzeichnen. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, zu den Zahlen und Medaillentabellen auch Gesichter zu präsentieren, die für die herausragenden Leistungen stehen. Ebenso wichtig ist es uns, die zumeist im Hintergrund stehenden Trainer zu ehren, denn ohne ihre unermüdliche Arbeit wären viele Erfolge nicht machbar.“