10 km in Atlanta

Anna Hahner meldet sich beim Peachtree-Rennen zurück

Anna Hahner lief nach 35:04 Minuten ins 10-km-Ziel beim Peachtree-Rennen im amerikanischen Atlanta.

Anna Hahner lief in Atlanta über 10 km.

Anna Hahner lief in Atlanta über 10 km.

Bild: photorun.net

Nach über vier Monaten ist Anna Hahner erstmals wieder bei einem internationalen Straßenlauf an den Start gegangen. Die 28-Jährige aus Gengenbach (Schwarzwald) hatte Ende Februar verletzungsbedingt beim Tokio-Marathon bereits nach wenigen Kilometern aufgegeben. Jetzt startete Anna Hahner beim Peachtree-Straßenrennen über 10 km in Atlanta (USA). Dabei rannte sie bei hohen Temperaturen jedoch nicht im Frauen-Eliterennen, da dies aufgrund der integrierten nationalen Meisterschaften den US-Amerikanerinnen vorbehalten war. Anna Hahner startete daher ein paar Minuten später im gemischten Massenrennen mit Männern und Frauen.

Während Anna Hahner, die für Run2Sky startet, im Massen-Klassement hinter der US-Amerikanerin Yolanda Ngarambe (34:50) mit 35:04 Minuten Platz zwei belegte, waren im Eliterennen gleich 19 US-Amerikanerinnen schneller als die Deutsche. Ihr Ergebnis deutet darauf hin, dass Anna Hahner noch einen deutlichen Trainingsrückstand hat. Aber immerhin meldete sie sich jetzt bei einem internationalen Rennen zurück.

Anna Hahner hatte im September 2017 die Marathon-Normzeit für die Europameisterschaften in Berlin im kommenden Monat unterboten, konnte dann jedoch in diesem Jahr nicht den entsprechenden Leistungsnachweis erbringen und gehört somit nicht zum deutschen EM-Team. Auch ihre Zwillingsschwester Lisa wird bei den kontinentalen Titelkämpfen nicht am Start sein. Sie ist seit fast zwei Jahren bei keinem Marathon mehr ins Ziel gekommen.

Das traditionelle Peachtree-Rennen - mit rund 60.000 Teilnehmern der größte 10-km-Lauf der Welt - gewann Bernard Lagat mit 28:45 Minuten vor Haron Lagat (28:48) und Tyler Pennel (alle USA/28:49). Schnellste Frau war die US-Amerikanerin Stephanie Bruce, die in 32:21 vor ihren Landsfrauen Aliphine Tuliamuk (32:29) und Sara Hall (32:41) siegte.