Neu-Dehli-Halbmarathon

Almaz Ayana gewinnt Halbmarathon-Debüt

Beeinträchtigt von starkem Smog blieb der 10.000-m-Weltrekordlerin eine Sensation bei ihrem Halbmarathon-Debüt verwehrt. Dennoch siegte sie in starken 67:11 Minuten.

Neu-Dehli-Halbmarathon 2017 Almaz Ayana Siegerin

Almaz Ayana gewinnt ihr Halbmarathon-Debüt in Neu-Delhi. Der britische 100-m-Olympiasieger von 1992, Linford Christie (rechts), hält das Zielband.

Bild: Procam International

Olympiasiegerin Almaz Ayana hat ihr Halbmarathon-Debüt gewonnen: Die Äthiopierin, die bei den Spielen in Rio 2016 die 10.000 m mit einer Weltrekordzeit von 29:17,45 Minuten gewonnen hatte, siegte in Neu-Delhi in flotten 67:11 Minuten. Auch der schnellste Mann kam aus Äthiopien: Berhanu Legese gewann den hochklassigsten Straßenlauf in Indien mit 59:46. Rund 35.000 Läufer starteten beim Neu-Delhi-Halbmarathon, der zu den führenden Rennen weltweit über diese Distanz gehört. Allerdings war der Lauf am Sonntag von starkem Smog beeinträchtigt.

Almaz Ayana löst sich nach 20 Kilometern von ihren Konkurrentinnen

Bei den ungesunden Luftverhältnissen blieb eine sensationelle Zeit von der 10.000-m-Weltrekordlerin Ayana zwar aus, doch zwei Tage vor ihrem 26. Geburtstag zeigte die Äthiopierin mit einer starken Leistung, dass sie auch über die Halbmarathonstrecke Potenzial hat. Nach rund 20 km löste sich Almaz Ayana aus der Spitzengruppe und lief dann einem souveränen Sieg entgegen. Mit ihrer Siegzeit von 67:11 Minuten sortiert sich die Olympiasiegerin in der Liste der schnellsten Halbmarathonläuferinnen weltweit in diesem Jahr auf Platz 14 ein. Ihre äthiopischen Landsfrauen Ababel Yeshaneh und Netsanet Gudeta belegten mit 67:19 beziehungsweise 67:24 die Plätze zwei und drei. Titelverteidigerin Worknesh Degefa (Äthiopien) kam als Fünfte mit 68:09 ins Ziel. Sieben Läuferinnen erzielten Zeiten von unter 70 Minuten.

Berhanu Legese gewinnt Neu-Dehli-Halbmarathon 2017 in 59:46 Minuten

Auch bei den Männern gab es in Neu-Delhi einmal mehr eine sehr starke Breite in der Spitze. Fünf Läufer blieben unter der Stunden-Barriere, vier weitere rannten Zeiten von unter 61 Minuten. Die Entscheidung fiel auch hier erst auf dem letzten Kilometer: Kurz vor dem Nehru-Stadion, wo sich das Ziel befindet, setzte sich Berhanu Legese ab. Zum zweiten Mal nach 2015 gewann der 23-jährige Äthiopier das Rennen. Mit 59:46 Minuten war er fünf Sekunden vor seinem erst 18-jährigen Landsmann Andamlak Belihu im Ziel, der bei seinem Debüt über diese Distanz beachtliche 59:51 erreichte. Als Dritter verpasste der aus Kenia stammende Leonard Korir (USA) mit 59:52 den US-Rekord um lediglich neun Sekunden. Asefa Negewo (Äthiopien/59:54) und Jorum Okumbo (KEN/59:58) belegten die folgenden Ränge. Marathon-Weltmeister Geoffrey Kirui (Kenia) wurde in 60:04 Sechster.

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