Heggestorze-Biosphären-Crosslauf 2018

Ab in den Schlamm

Bei der siebten Auflage des Heggestorze-Biosphären-Crosslaufs kämpften sich 365 Teilnehmer durch Wald, Wiesen und riesige Schlammlöcher.

Heggestorzelauf
Heggestorzelauf 2018

Matsch-Alarm: Kein Teilnehmer des Heggestorze-Biosphären-Crosslaufs trug im Ziel noch saubere Kleidung.

Bild: Thomas Bücher

Im schönen Saarland erfüllte sich am Sonntag so mancher Kindheitstraum: Hindernisse bezwingen, das Unterholz durchstreifen und die Kleidung mit Matsch einsauen – ganz ohne einen bösen Blick zu ernten. Beim Heggestorze-Biosphären-Crosslauf 2018 gab es all das. Auch ohne Regen mussten die Teilnehmer nicht trocken ins Ziel laufen. Der örtlichen Feuerwehr sei Dank: Die Ehrenamtlichen bewässerten mit großem Gerät den Boden, um die einzigartige Schlammschlacht, für die der Heggestorze-Biosphären-Crosslauf bekannt ist, zu kreieren. Insgesamt 360 Athleten erreichten nach unzähligen Hindernissen und einer Menge Schlammlöcher ausgepowert, aber glücklich, das Ziel.

Für runnersworld.de war der Fotograf Thomas Bücher beim Heggestorze-Biosphären-Crosslauf vor Ort. Seine schönsten Eindrücke finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Der Crosslauf ist eine besondere Variante des Laufsports, bei der das schnelle Durchlaufen von profiliertem Gelände abseits befestigter Wege im Vordergrund steht. Der Querfeldeinlauf ist gegenüber dem Straßenlauf koordinativ viel anspruchsvoller – macht aber auch mehr Spaß.

Heuballen, Schlamm und vieles mehr

Für Einsteiger empfahl sich eine Strecke von 6,8 Kilometern bei 180 Höhenmetern, Fortgeschrittene konnten sich für die längere und schwierigere Biosphärenstrecke mit 14 Kilometern und 400 Höhenmetern entscheiden. Beide Routen führten über Hindernisse und durch Schlamm, Wald und anderen unebenen Untergrund. So mussten die Athleten auf ihrem Weg zum Ziel beispielsweise einen Treppenlauf absolvieren, Heuballen überwinden und riesige Schlammlöcher durchqueren. Bei alledem kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Dafür sorgten schon allein die vielen Paradiesvögel, die in ihren Kostümen mit auf der Strecke waren. Auch in diesem Jahr gab es wieder den legendären Cremantstand. Im Zielbereich wartete außerdem leckerer Kuchen.

Christophe Klein erreicht als Erster das Ziel über 14 Kilometer

Erstplatzierter über die 6,8-Kilometer-Strecke war Marcus Koch in 37:38 Minuten, den zweiten Platz sicherte sich Julian Martin in 39:06 Minuten, Drittplatzierter war Fabian Schwamb in 43:17 Minuten. Bei den Frauen gewann Jana Berger in 43:14 Minuten, zweite war Nina Lenz in 46:07 Minuten. Auf dem dritten Platz stand Sophie Müller mit einer Zeit von 51:08 Minuten.

Den Sieg über die 14 Kilometer holte Christophe Klein mit großem Vorsprung in 1:12:50 Stunden. Zweiter war Daniel Stodden in 1:20:16 Stunden und Dritter Jean-Luc Mauss in 1:21:19 Stunden. Bei den Frauen siegte Karin Badt in 1:36:44 Stunden. Sabine König finishte nach 1:41:17 Stunden als Zweitplatzierte, Angela Eicher nach 1:46:59 Stunden als drittschnellste Frau.

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