• Erstmals mit großer Runde

    Kassel-Marathon 2010

    Dank der Streckenänderung meldeten sich 866 Marathonläufer – rund 240 mehr als 2009. Dazu kamen 3.200 Halbmarathonis.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Das Wetterglück blieb dem E.ON Mitte Kassel-Marathon auch bei seiner vierten Auflage gewogen. Während am regnerisch-kühlen Sonnabend noch wärmende Laufwesten und -jacken der Renner auf der Messe waren, strahlte am Marathon-Sonntag immer mal wieder die Sonne durch die Wolkenlücken. Bei knapp zwölf Grad Starttemperatur eigentlich ideales Läuferwetter, wenn nicht ein böiger Westwind den Kampf über die breiten Straßen im ersten Teil erschwert hätte.

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  • Erstmals mit großer Runde

    Kassel-Marathon 2010

    Dank der Streckenänderung meldeten sich 866 Marathonläufer – rund 240 mehr als 2009. Dazu kamen 3.200 Halbmarathonis.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Die erstmalige Austragung des Marathons auf einer großen Runde tat dem Teilnehmerzuspruch gut: Mit 866 Läufern meldeten sich rund 240 mehr für die lange Distanz als im letzten Jahr. Der Halbmarathon auf bekanntem Kurs blieb unverändert die beliebteste Disziplin mit 3199 Startern. Die Erwartungen der Marathonläufer dürften sich vollauf erfüllt haben: Mit 90 Höhenmetern weniger ist die neue Streckenführung zwar immer noch recht profiliert für einen Stadtmarathon, aber längst nicht mehr so selektiv wie die bisherige Doppelrunde. Außerdem zeigen sich auf dem neuen Kurs mehr Kasseler Attraktionen – die barocke Parkanlage Karlsaue zum Beispiel oder der beeindruckende Blick auf den über der Stadt thronenden Herkules, während man sich auf der schnurgeraden Wilhelmshöher Allee auf das letzten Teilstück einstimmt.

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  • Erstmals mit großer Runde

    Kassel-Marathon 2010

    Dank der Streckenänderung meldeten sich 866 Marathonläufer – rund 240 mehr als 2009. Dazu kamen 3.200 Halbmarathonis.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Die Zuschauerzahl von polizeilich geschätzten 50.000 blieb unter dem Vorjahresniveau, was wohl den kühleren Temperaturen geschuldet war, gereichte aber einer 200 000-Einwohner-Stadt immer noch zur Ehre. In fast jedem der 14 Stadtteile schob mindestens ein Stimmungsnest die Läufer applaudierend voran, wodurch sich ein angenehm abwechselnder Rhythmus aus stillen und lauten Passagen ergab. Die motivierende Vorarbeit des Organisationsteams um Ex-Bundestrainer Winfried Aufenanger in der Kasseler Bevölkerung zeigte Früchte. Eine wahre Herkulesaufgabe war auch die Akquise von 300 Streckenposten, die die Stadt zur Absicherung der großen Runde für nötig hielt – ein Posten je drei Starter.

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