• Der große Selbsttest für Läufer

    Wie hoch ist Ihr Verletzungsrisiko?

    Mit unserem Selbsttest für Läufer finden Sie heraus, wie hoch Ihr persönliches Verletzungsrisiko ist. Zudem zeigen wir Ihnen, mit welchen Übungen Sie die 15 wichtigsten Risikofaktoren wirksam senken.



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    Foto: istockphoto.com/BartekSzewczyk

    Der Sport-Therapeut Reed Ferber hat einen Spitznamen für ewig verletzungsfreie Läufer: „goldene Einhörner“. Denn sie sind tatsächlich schwer zu finden. Ferber, Professor der Kinesiologie (Bewegungswissenschaft), sagt, dass jedes Jahr nicht weniger als 80 Prozent der Läufer laufbezogene Beschwerden entwickeln. Sein Job ist es zunächst, diese Schmerzen zu behandeln. Aber sein großes Ziel und der Fokus seiner aktuellen Forschungen ist, Lebensstil und Biomechanik der goldenen Einhörner zu entschlüsseln und dadurch zu einem Leitbild eines gesunden Läufers zu gelangen, an dem sich andere Läufer orientieren können.

    Risikofaktoren für Laufverletzungen minimieren

    Manche Faktoren wie den eigenen Körperbau kann man nicht beeinflussen, aber andere Risikofaktoren sind vorhersehbar und lassen sich minimieren. Daher haben wir Ferber und weitere Experten gebeten, verbreitete Schwachstellen am Körper, im Training und im Lebensstil von Läufern zu identifizieren. Daraus haben wir den folgenden Test entwickelt, mit dem Sie Ihr individuelles Verletzungsrisiko bestimmen können. Zudem finden Sie zu jedem Risikofaktor eine Strategie, um Ihr Risiko zu senken. So können Sie sich ein maßgeschneidertes Programm zusammenstellen, um verletzungsfrei zu bleiben und eines Tages selbst zu den goldenen Einhörnern zu zählen.

  • Verletzungen von Läufern

    Großer Selbsttest: 1. Frage

    Haben Sie innerhalb der letzten 6 Monate mit dem Laufen begonnen (oder wieder begonnen)?



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    Foto: istockphoto.com/Vasko Miokovic Photography

    Ja: 1 Punkt
    Nein: 0 Punkte

    Warum das zählt
    „Laufnovizen haben ein doppelt so großes Verlet­zungsrisiko wie erfahre­nere Läufer“, sagt Colleen Brough, Physiotherapeut an der New Yorker Colum­bia­ Universität.

    Das Risiko senken
    Gehen Sie alle Neuerun­gen schrittweise an, be­sonders die Steigerung Ihres Trainings. Je lang­samer Sie etwas ändern, desto mehr Zeit hat Ihr Körper, sich daran anzu­passen. Daumenregel: Erhöhen Sie die Zahl Ihrer Wochenkilometer um nicht mehr als um die Zahl Ihrer wöchentlichen Trai­ningstage – also um fünf Kilometer, wenn Sie fünf­ mal pro Woche laufen.

  • Verletzungen von Läufern

    Großer Selbsttest: 2. Frage

    Laufen Sie mehr als 50 Kilometer in der Woche?



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    Foto: istockphoto.com/Michael Krinke

    Ja: 1 Punkt
    Nein: 0 Punkte

    Warum das zählt
    Je mehr Sie laufen, desto größeren Belastungen sind Ihre Knochen und Gelenke ausgesetzt; auch andere Risikofaktoren wiegen schwerer. Auch wenn viele Läufer höhere Umfänge ohne Probleme wegstecken, zeigt die Forschung ein Ansteigen des Verletzungsrisikos ab 45 Wochenkilometern.

    Das Risiko senken
    Wenn Sie gesund und verletzungsresistent sind, bewältigen Sie auch hö­here Kilometerumfänge. Falls nicht, übertreiben Sie es nicht mit dem Laufen, und ergänzen Sie es durch Alternativtraining.

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