• So machen Sie aus schlechten Angewohnheiten gute

    5 schlechte Läufer-Angewohnheiten

    Manche Dinge machen einen definitiv nicht zu einem besseren Läufer – und trotzdem tut man sie. Hier werden Sie Ihre schlechten Läufer-Angewohnheiten los.



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    Knieschmerzen? Laufen sich schon raus. Ruhetage? Werden auch überbewertet. UV-Schutz? Wir sind ja nicht in der Sahara.

    Wir Läufer neigen dazu, gelegentlich Dinge zu tun, die nicht unbedingt gesundheitsfördernd sind. Um im Trainingsplan zu bleiben, ignorieren wir Schmerzen, werfen vielleicht sogar Schmerzmittel ein und weil wir besser werden wollen, verzichten wir auf Regeneration: Schlechte Angewohnheiten, aus denen oft Überlastungsprobleme entstehen. Viele Sehnenprobleme, Shin Splints oder Ermüdungsbrüche sind vermeidbar, wenn wir uns von schadenden Gewohnheiten verabschieden würden.

    Wie sich schlechte Läufer-Angewohnheiten in gute umwandeln lassen, verraten wir hier.

  • Schlechte Angewohnheit Nr. 1

    Sie sind Ihr eigener Arzt

    Manche Dinge machen einen definitiv nicht zu einem besseren Läufer – und trotzdem tut man sie. Hier werden Sie Ihre schlechten Läufer-Angewohnheiten los.



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    Läufer horchen sehr genau in ihren Körper hinein, und wenn etwas nicht stimmt, sind sie sehr schnell mit diversen Diagnosen zur Hand, meist getrieben von den allerschlimmsten Verletzungsbefürchtungen. Und wir Läufer handeln auch sofort, denn es darf ja auf keinen Fall ein Trainingstag verloren gehen. Wir vereisen ein schmerzendes Knie und schmeißen prophylaktisch einige Aspirin ein, wenn die Achillessehne schmerzt. Und wir humpeln natürlich immer weiter, streng dem Trainingsplan folgend.

    „Das ist ein schwerer Fehler“, sagt Lewis G. Maharam, medizinischer Direktor des New York Road Runners Clubs, des größten Laufvereins der Welt. „Eine unsachgemäße Behandlung kann zu noch größeren Beschwerden führen und sogar ganz neue Beschwerden hervorrufen.“ So werden aus kleinen Verletzungen chronische Beschwerden, die man irgendwann doch nur noch vom Fachmann behandeln lassen kann.

    So machen Sie es besser

    Wenn Sie ein Problem haben, das Sie über eine einzelne Laufeinheit hinaus quält, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Und zwar nicht einen x-beliebigen, sondern am besten einen Sportmediziner und im Idealfall einen, der selbst läuft oder schon öfter mit Läufern zu tun hatte.

    Unser Tipp deshalb: Erkundigen Sie sich einfach bei örtlichen Lauftreffs oder bei anderen Läufern, die Sie beim Training treffen, nach deren Erfahrungen mit bestimmten Ärzten. Ein Sportmediziner sollte in der Lage sein, die Ansprüche, die das Laufenan den Körper stellt, als potenzielle Ursachen Ihrer Beschwerden zu erkennen. Achillessehnenbeschwerden können zum Beispiel mit falschem Schuhwerk zu tun haben, eine schlechte Laufform mit schlechten Blutwerten aufgrund eines Eisenmangels. Bei körperlichem Unwohlsein gehört zu der Routineuntersuchung eines ambitionierten Läufers die Bestimmung des großen Blutbildes. Eventuell schlägt der Sportmediziner auch eine Leistungsdiagnose auf dem Laufband vor. Lassen Sie sich von ihm beraten.

  • Schlechte Angewohnheit Nr. 2

    Sie dehnen sich nie

    Manche Dinge machen einen definitiv nicht zu einem besseren Läufer – und trotzdem tut man sie. Hier werden Sie Ihre schlechten Läufer-Angewohnheiten los.



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    Für viele Läuferinnen und Läufer ist es oft gar nicht so einfach, eine gewisse Laufroutine bei­zubehalten, dazu sind die Ansprüche von Beruf und Fami­lie zu groß. Gut, dass das Laufen ein so wenig zeitaufwendiger Sport ist, den man immer und überall betreiben kann. Noch dazu ein regelmäßiges Stretching-Programm zu verwirklichen, erscheint vielen aber gänzlich unmöglich. Wir sagen: Es muss sein! Verkürzte, harte Muskeln führen langfristig zu Verletzungen. Das Stretchen fördert die Regeneration der Muskulatur, und lockere Muskeln können besser Glykogen einlagern, die Energie also, die man zum Laufen braucht.

    So machen Sie es besser

    Stretchen Sie nach (nicht vor) jedem Lauf. Es muss kein 30-Minuten-Programm sein, ein paar Übungen für die entscheidenden Muskel­gruppen (Waden, hintere Oberschenkel) reichen aus. Und die Zeit, die Sie dafür benötigen, ziehen Sie einfach vom Lauftraining ab: Statt 60 laufen Sie nur 52 Minuten und dehnen dafür die verbleibenden 8 Minuten. Das zahlt sich aus, denn das Dehnen ist für Ihren Körper gesünder als die 1,5 Kilometer extra. Sehen Sie es so: Nur weil Sie dehnen, können Sie perspektivisch, das heißt in den kommenden Monaten, Jahren, Jahrzehnten, immer länger und schneller laufen.

    Die Standard-Übungen sind Ihnen zu langweilig? In unserem Home-Gym gibt es viele abwechslungsreiche Dehn- und Kräftigungsübungen für alle Muskelgruppen!

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