Ironman Frankfurt 2018

Frodeno und Ryf gewinnen Frankfurt-Ironman

Weltelite in Frankfurt: Beim großen Ironman-Spektakel am Main gewannen die Favoriten Jan Frodeno und Daniela Ryf. Letztere sogar mit Streckenrekord.

Frankfurt Ironman 2018 - Die Bilder
Ironman Frankfurt 2018

Jan Frodeno, Patrik Nielsson und Patrik Lange auf dem Podium.

Bild: Dietmar Tietzmann

3,8 Kilometer Schwimmen im Langener Waldsee, in zwei Runden 180 Kilometer durch Frankfurt Radfahren und schließlich ein Marathon in der Main-Metropole – einmal im Jahr wird Frankfurt zur Ironman-City und zieht die gesamte Weltelite vor der bevorstehenden Weltmeisterschaft auf Hawaii an.

Für RUNNER’S WORLD war Fotograf Dietmar Tietzmann in Frankfurt unterwegs. Seine Fotos von den Profis und den Amateuren finden Sie in einer großen Bilderstrecke über und unter diesem Artikel.

Insgesamt gingen gut 3.000 Athleten an den Start, die bis 22:00 Uhr am Abend Zeit hatten, die Triathlon-Königsdisziplin zu bewältigen. Legendär ist der Zieleinlauf in der Frankfurter Innenstadt, bei dem die Sportlerinnen und Sportler vor Tausenden Zuschauern die Ziellinie überqueren.

Frodeno setzt sich gegen Lokalmatador Lange durch

Im Duell der Weltmeister triumphierte in Frankfurt Ironman-Superstar Jan Frodeno. Er absolvierte die 3,8 km Schwimmen, 185 km Radfahren und 42,195 km Laufen in 8:00:58 Stunden. Das reichte zwar nicht ganz, um seinen Streckenrekord von vor drei Jahren (7:49:48 Stunden) zu unterbieten, demonstriert aber seine gute Form für die WM aus Hawaii. „Jetzt bin ich aber auch richtig kaputt“, sagte er nach dem Ironman dem hr-Fernsehen, wurde das Rennen doch erst beim Marathon entschieden. Auf dem Rad mischten der Vorjahresdritte Patrik Nilsson aus Schweden und der Australier Josh Amberger noch kräftig mit, beim Laufen zog Frodeno aber an und sicherte sich schließlich den Sieg. Nielsson wurde am Ende Zweiter vor Lange.

Ryf gewinnt mit Streckenrekord

War nicht zu schlagen: Die dreimalige Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf sicherte sich souverän den Europameister-Titel. Von Beginn an setzte sich die Schweizerin an die Spitze und kam zusammen mit Sarah Crowley (AUS) mit 2:20 Minuten Vorsprung vor den Verfolgerinnen aus dem Wasser. Obwohl die Radstrecke in diesem Jahr fünf Kilometer länger war, stellte Ryf in einer weiteren Machtdemonstration einen neuen Frankfurter Radstrecken-Rekord (4:40:55 Stunden) auf. Mit gut einer halben Stunde Vorsprung auf Crowley lief Ryf dann schließlich in schnellen 2:58:53 Stunden den Marathon zum Titel. Mit ihrer Gesamtzeit von 8:38:44 Stunden landete sie dann sogar unter den Top-Ten der Männer. Beste Deutsche wurde Anne Haug mit einem starken vierten Platz nach einer Reifenpanne.

Ironkids waren am Start

Auch abseits vom Elitesport hatte das Ironman-Wochenende in der Main-Metropole ordentlich was zu bieten: Am Donnerstagabend fand bereits der NightRun, ein Staffellauf über 5 km für Freizeit- und Hobbysportler, statt. Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen des Nachwuchses – der Ironkids. Kinder und Jugendliche aus Frankfurt und aller Welt liefen Runden für den guten Zweck.

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