• Weltrekord-Krimi zum 30. Jubiläum

    BMW Frankfurt Marathon 2011

    Dramatik pur beim 30. BMW Frankfurt Marathon: Wilson Kipsang verpasste mit 2:03:42 Stunden den Weltrekord um nur 4 Sekunden. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Zu einem der hochkarätigsten und zugleich dramatischsten City-Marathonrennen aller Zeiten wurde der 30. BMW Frankfurt Marathon am Sonntag. In einer mitreißenden Weltrekordjagd verpasste Wilson Kipsang die Marke am Ende um lediglich vier Sekunden. Der Kenianer gewann das Rennen in 2:03:42 Stunden und krönte das Jubiläum mit einem famosen Streckenrekord. Es ist die zweitschnellste Zeit aller Zeiten. Zweiter wurde Levy Matebo in 2:05:16, Rang drei belegte Albert Matebor (beide Kenia) mit 2:05:25. 14 Läufer blieben im Männerrennen unter 2:10 Stunden – damit hat Frankfurt doch noch einen „Weltrekord“ gebrochen, denn das gab es weltweit noch nie im Marathon.

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  • Weltrekord-Krimi zum 30. Jubiläum

    BMW Frankfurt Marathon 2011

    Dramatik pur beim 30. BMW Frankfurt Marathon: Wilson Kipsang verpasste mit 2:03:42 Stunden den Weltrekord um nur 4 Sekunden. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Auch bei den Frauen gab es Weltklassezeiten in Frankfurt: Mamitu Daska (Äthiopien) lief mit 2:21:59 ebenfalls einen Streckenrekord. Sie gewann vor Agnes Kiprop (2:23:54) und der Debütantin Flomena Chepchirchir (beide Kenia/2:24:21). Die Siegzeit von der Äthiopierin ist die sechstschnellste des Jahres. Auch in der Breite der Spitze überzeugte das Frankfurter Frauenfeld: Zwölf Läuferinnen blieben unter 2:30 Stunden – nur der London-Marathon war in diesem Jahr in dieser Hinsicht noch besser. In Deutschland gab es noch nie so viele Läuferinnen, die bei einem City-Marathon unter 2:30 Stunden ins Ziel kamen. Lediglich bei der WM in Berlin 2009 waren es mehr.

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  • Weltrekord-Krimi zum 30. Jubiläum

    BMW Frankfurt Marathon 2011

    Dramatik pur beim 30. BMW Frankfurt Marathon: Wilson Kipsang verpasste mit 2:03:42 Stunden den Weltrekord um nur 4 Sekunden. Die Fotos.



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    Foto: Norbert Wilhelmi

    Die Rekordzahl von 15.210 Marathonläufern ging beim 30. BMW Frankfurt Marathon an den Start. Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, beteiligten sich 25.305 Athleten bei der Veranstaltung. Mit Temperaturen von rund 12 Grad zur Startzeit um 10 Uhr, so gut wie keinem Wind und einem bedeckten Himmel herrschten fast ideale Bedingungen. Allerdings waren die Frankfurter Straßen aufgrund eines morgendlichen Regens noch nass und dadurch teilweise rutschig. Besonders in den Kurven mussten die Topläufer bei dem hohen Tempo vorsichtig sein. Es ist durchaus möglich, dass auf den rutschigen Straßen die am Ende zum Weltrekord fehlenden Sekunden verloren gingen.

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