Buchtipp

Bis an die Grenzen des Seins

Läufer Markus Torgeby kommt mit dem Leistungsdruck seines Trainers nicht zurecht. In einem abgelegenen schwedischen Wald findet er wieder zu sich selbst.

Markus Torgeby: Bis an die Grenzen des Seins

Der Schwede Markus Torgeby entfloh dem Leistungsdruck der modernen Welt.

Bild: Meyer & Meyer Verlag

Der schwedische Läufer Markus Torgeby leidet unter dem Leistungsdruck durch seinen ambitionierten Trainer. Erst als er sich von der Zivilisation abwendet, findet er zu sich selbst zurück und erlebt wieder Spaß am Laufen. In seiner Autobiografie beschreibt Markus Torgeby sehr authentisch sein Leben als einsamer Läufer in einem schwedischen Wald. In fünf Kapitel beschreibt er die verschiedenen Abschnitte seines Lebens.

Die ersten Seiten handeln von dem Leben, das Markus geführt hat, bevor er sich entschied, in den abgelegenen Wald zu ziehen. Das Buch beginnt, als er zehn Jahre alt ist und nicht genug vom Sport haben kann. Vor allem das Laufen macht einen großen Teil seines Lebens aus. Einziges Problem: Die Leistungen aus dem Training kann er in Wettkämpfen nicht abrufen. Sein Trainer beginnt den Druck zu erhöhen und nimmt sogar auf Verletzungen keine Rücksicht – alles mit dem Ziel Top-Platzierungen in den Wettkämpfen zu erreichen. Zusätzlich zu dem Druck seines Trainers wird Markus´ Mutter schwer krank. Die Situation überfordert ihn, er ist unglücklich und auch das Laufen macht ihm lange nicht mehr so viel Spaß wie früher. Torgeby entschließt sich zu einem radikalen Schritt. Er lässt die Zivilisation weitgehend hinter sich und beginnt ein neues Leben als Einsiedler im schwedischen Wald. Durch den Rückzug in den Wald sieht er eine Möglichkeit, wieder zu sich zurück zu kommen und Spaß am Laufen zu finden.

Diese Lebensphase umfasst das zweite Kapitel. Er beschreibt darin alle Höhen und Tiefen. Vor allem psychisch kommt er in der ersten Zeit extrem an seine Grenzen, sodass er sogar kurz davor steht aufzugeben. Letztendlich gefällt es ihm so gut, dass er auch den Winter im Wald verbringen möchte. Die Schwierigkeit jedoch: Schwedische Winter sind richtig kalt – zweistellige Minustemperaturen – und es gibt jede Menge Schnee.

Den Kontakt zur Außenwelt verliert er allerdings nie komplett, denn durch etliche Läufe in die am nächsten gelegenen Ortschaften lernt er neue Leute kennen. Sogar an einem Lauf-Wettkampf nimmt er wieder teil. Dort ist er von den mitlaufenden Afrikanern fasziniert. Sie laufen mit einer Leichtigkeit, wie er es auch gerne tun würde. Deswegen beschließt er, den Wald zu verlassen und für sechs Monate nach Tansania zu gehen um mit den Läufern zusammen zu trainieren.

Das vorletzte Kapitel handelt von der Rückkehr aus Afrika. Zuerst geht es für Markus zurück in den Wald, wo sein Leben noch einmal eine entscheidende Wendung nimmt. Eins bleibt jedoch: Markus ist immer noch Läufer. Er geht jeden Tag zweimal laufen und hat auch wieder Spaß dabei.

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