Jenaer Kernberglauf

Verkehrschaos beim Kernberglauf ausgeblieben

Beim 33. Kernberglauf lief der Göttinger Geronimo von Wartburg mit 1:38:17 Stunden als Erster ins Ziel.

Jenaer Kernberglauf

Start zum Jenaer Kernberglauf 2009.

Die diesjährigen Anmeldungen beim 33. Jenaer Kernberglauf lagen in diesem Jahr wieder bei über 1.500. Dauerregen und Kälte sorgten aber dafür, dass die Zahl der Zuschauer diesmal überschaubar blieb. Da viele Jenaer Teilnehmer den Aufrufen in der Presse nachgekommen waren und mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisten, blieb das erwartete Verkehrschaos aus.

Der erfolgreiche Sieger Geronimo von Wartburg lief beim Hauptlauf über die 27-Kilometer-Distanz mit 1:38:17 Stunden ins Ziel. Zweitschnellster war mit 1:38:50 Helmut Schiessel. Dritter wurde Jan Burzik mit 1:43:39 Stunden. Bei den Frauen gewann Stefanie Wiesmair mit 2:00:45 Stunden. Zweite wurde Anke Härtl mit 2:04:39 Stunden. Als Dritte lief Regine Schlumt mit 2:05:27 Stunden ins Ziel.

Für die Laufteilnehmer des Kernberglaufs war eher die schwer belaufbare Strecke eine Herausforderung. Bis auf die hölzerne Fußgängerbrücke bei Wöllnitz, wo es die meisten Stürze gab und das letzte Teilstück im Bereich des Jenaer Südbades (Schleichersee), war aber alles einigermaßen gut belaufbar. Die über 100 Organisatoren und Helfer um Gesamtleiter Dr. Peter Losso hatten mit einem großen Festzelt, warmem Tee und einem Eintopf für jeden Starter dafür gesorgt, dass alle schnell wieder bei Kräften waren. Im Universitätssportzentrum konnte jeder Teilnehmer im Anschluss eine warme Duschen nehmen und sich den Schlamm der Laufstrecken abwaschen. Insgesamt wurden 250 Sieger mit Medaillen, Urkunden und Preisen geehrt.

Die Sieger der 15-Kilometer-Distanz.

Der USV Jena hat wieder bewiesen, dass der Vereinsslogan „Wir sind erstklassisch“ nicht nur für die Frauenfußballerinnen zutrifft. Hervorragend war auch das Ergebnis des Weltklassetriathleten Steffen Justus, der mit seiner Teilnahme „seinem“ USV Jena, wo er als jugendlicher Leichtathlet an den Start ging, die Treue hielt. Er siegte über 15 km in 50:44 Minuten vor Christian Seiler, der mit einer Zeit von 51:11 Minuten ins Ziel lief. Dritter auf der 15-Kilometerdistanz wurde Steffen Jabin mit 55:46 Minuten. Bei den Frauen siegte Rebecca Robisch mit 58:52 Minuten. Zweitschnellste wurde Daniela Oemus mit 1:06:29 Stunden. Als Dritte lief Astrid Hartenstein mit 1:09:40 Stunden ins Ziel.

Über die 5-Kilometer-Strecke siegte Peter Kögler mit 23:15 Minuten. Zweiter wurde der Braunschweiger Andreas Danch mit 23:34 Minuten, dicht gefolgt von Marian Rost, der mit 23:39 Minuten den dritten Platz belegte. Die Erste der Frauen war Sophia Görlich mit 25:35 Minuten. Zweite wurde Josephine Weidel mit 26:35 Minuten. Als Dritte lief Carolin Thiel mit 27:04 Minuten ins Ziel.

Der Kernberglauf verfügt mit 120 Studentinnen und Studenten unter den Teilnehmern und sehr vielen Traditionsläufern über eine gesunde Mischung, die auch künftig dafür sorgen wird, dass er der größte Lauf in Ostthüringen bleiben wird. Zu den Traditionsläufern gehören auch die drei Brüder Miosga. Einer der Brüder reist sogar jedes Jahr aus der Schweiz an, um den Jenaer Kernberglauf mitzuerleben. Zusammen können sie auf eine 60-fache Kernberglaufteilnahme zurückblicken. Als Letzter des 33. Jenaer Kernberglaufs lief der Traditionsläufer Nguyen Hong-Son aus Sömmerda nach 27 Kilometern in 3:46:51 Stunden über die Zielline. Damit absolvierte er seinen 30. Kernberglauf erfolgreich.

Insgesamt kamen 1.193 Läuferinnen und Läufer ins Ziel. 30 Teilnehmer beim Kinderlauf, 33 beim Schülerlauf, 57 beim 5-km-Jedermannlauf, bei der 15-km-Strecke waren es 713 und bei der 27-km-Strecke 360 Teilnehmer.

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