Inferno-Triathlon 2014

Triathlon-Abenteuer mit 5.000 Höhenmetern

Als wären 5.000 mit dem Rad und in Laufschuhen zu bewältigende Höhenmeter nicht genug, hatten die Athleten auch noch mit Nebel und Temperaturen um den Gefrierpunkt zu kämpfen.

Inferno-Triathlon 2014 - Bilder
Inferno-Triathlon 2014

Kein Zuckerschlecken: Dieses Jahr hatten die Athleten beim Inferno-Triathlon mit Nebel und Temperaturen zu kämpfen, die teils den Gefrierpunkt erreichten.

Bild: swiss-image.ch

Wenige Triathlon-Veranstaltungen sind so spektakulär wie der Inferno-Triathlon, das verrät schon der Blick auf die nackten Zahlen: 97 Rennrad-Kilometer mit über 2.000 Höhenmetern - genau so viel wie auf der 25-km-Laufstrecke. Hinzu kommen noch mehr als 1.000 Höhenmeter auf dem Mountainbike. Zusätzlich hat in diesem Jahr das Wetter die Bedingungen erschwert: Nebel und Kälte zerrten an den Kräften der 400 Einzelathleten. Genau genommen war der Inferno-Triathlon in diesem Jahr auch gar kein Triathlon, sondern ein Duathlon. Denn aufgrund der Wassertemperatur von nur 15 Grad wurde das Schwimmen durch einen 3-km-Auftaktlauf ersetzt. Die 17. Auflage am 23. August 2014 konnten Samuel Hürzeler und Kathrin Müller für sich entscheiden.

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Nicht einmal eine Woche liegt Kathrin Müllers Sieg bei der Crosstriathlon WM zurück, jetzt schaffte es die 30-Jährige schon wieder ganz nach oben aufs Siegertreppchen. Gleich zu Beginn des 3-km-Auftaktlaufs setzte sich die Freiburgerin an die Spitze und wechselte als Erste aufs Rennrad, allerdings mit der viermaligen Inferno-Siegerin Nina Brenn aus der Schweiz im Nacken. Nach dem Wechsel aufs Mountainbike nach 97 Rennrad-Kilometern konnte Müller auf den folgenden 30 km ihren Vorsprung weiter ausbauen, den sie während des 25-km-Berglaufs sicher ins Ziel brachte auf dem Schilthorn-Gipfel. Ihre Uhr stoppte nach 9:19:24 Stunden.

Samuel Hürzeler gewinnt den Inferno-Triathlon 2014

Für viele Experten galt Felix Schumann als hochfavorisiert. Doch auch Samuel Hürzeler machte keinen Hehl darum, das Rennen gewinnen zu wollen. So kam es, dass Hürzeler eine Schwächephase von Schumann nutze und auf dem Rennrad an ihm vorbeifuhr. Beim Aufstieg zur Rosenlaui verlor Schumann dann zusätzlich 15 Minuten aufgrund einer Radpanne. Zwar kämpfe Schumann sich zurück ins Rennen und landete am Ende auf dem dritten Rang, doch Hürzelers Vorsprung war zu groß geworden. Er erreichte nach 8:08:51 Stunden das Ziel und hatte damit satte 17 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Dirk Pauling.

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