Carbo-Loading

Superkompensation und Carbo-Loading

Die Saltindiät funktioniert nach dem Prinzip der Superkompensation: Ein Carbo-Loading bei dem zunächst entleerte Glykogenspeicher durch eine erhöhte Glykogenzufuhr überfüllt werden.

Superkompensation und Carbo-Loading

Wer clever isst, kann seine Kohlenhydratspeicher über das normale Maß hinaus auffüllen.

Bild: istockphoto.com/Krzysztof Kwiatkowski

Im Februar 2005 besuchte ich einen Vortrag von Prof. Klaus-Michael Braumann, Sportmediziner in Hamburg, der von seinem Erfolg als Ausdauersportler mit der Saltindiät berichtete. Sinngemäß: Wer clever isst, muss sich im Wettkampf, wie zum Beispiel beim Triathlon weniger vor plötzlichem Energiemangel durch Unterzuckerung oder vor Magenproblemen durch quer liegende Energieriegel fürchten. Denn durch eine kohlenhydratreduzierte Ernährung in der Trainingsphase und eine kohlenhydratreiche Kost kurz vorm Wettkampf braucht der Körper während eines Radrennens, Marathons oder Triathlons weniger Energienachschub.

Der Saltindiät liegt das Prinzip der Superkompensation von Kohlenhydraten zugrunde. Durch die starke Reduzierung der Kohlenhydrataufnahme in der ersten Phase der Diät versucht der Körper in der Endphase den Mangel an Glykogen zu kompensieren. Durch die plötzliche Zunahme der Glykogenzufuhr kommt es zu einer Superkompensation, das heißt, dass der Körper nun über das normale Maß hinaus Kohlenhydrate einlagert, ein optimales Carbo-Loading also. Dem Sportler stehen dann für einen längeren Zeitraum der Belastung Kohlenhydrate zur Energiegewinnung bereit.

Diese Strategie des Carbo-Loadings fand ich interessant: weniger Kohlenhydrate essen, sie nur punktuell vor dem Wettkampf einsetzen und dabei trotzdem besser werden!

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Die Saltindiät als Carbo-Loading für den Triathlon