Triathleten in Olympiaform

Starker Steffen Justus beim Hamburg Triathlon

Steffen Justus präsentierte sich beim Hamburg Triathlon in bestechender Form und belegte den dritten Platz über die Sprintdistanz.

Triathlon Hamburg 2012 – die Bilder
Triathlon Hamburg 2012

Mit 10.000 Startern beim Jedermann-Rennen erzielte der Hamburger Triathlon einen neuen Teilnehmerrekord.

Bild: First Foto Factory

Auch wenn es nicht für den Sieg gereicht hat, zeigte sich der deutsche Triathlet Steffen Justus beim Hamburg-Triathlon, 21./22. Juli 2012, von seiner besten Seite. Mit einem beeindruckenden dritten Platz präsentierte er sich in Topform und schürt Hoffnungen auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen in London. Voller Dankbarkeit gegenüber dem Publikum überquerte der Thüringer sichtlich erleichtert nach anstrengenden 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen die Ziellinie. Nur zwei Weltklasse-Triathleten waren schneller als Justus. So sicherte sich der Südafrikaner Richard Murray nach einem furiosen Schlusssport in einer Zeit von 51:48 Minuten den Sieg über das Eliterennen der Männer und verwies den Spanier Javier Gomez (51:53 Minuten) auf den letzten 500 Metern auf Rang Zwei. Steffen Justus blieb in 51:59 Minuten ebenfalls unter der 52 Minuten-Marke. In ebenfalls guten 52:05 Minuten belegte Maik Petzold den fünften Platz und Olympiasieger Jan Frodeno in 52:09 Minuten den zehnten Platz. Alle drei deutschen Starter zeigten sich somit in starker Verfassung und kommen als potentielle Medaillenkandidaten für Olympisches Edelmetall am 7. August 2012 in Frage.

Bei den Frauen lässt sich eine ebenso positive Bilanz ziehen. Zwar reichte es für die deutschen Starterinnen nicht aufs Treppchen, doch zeigte sich Anne Haug auch über einen guten vierten Platz glücklich: „Ich bin sehr glücklich mit meinem vierten Rang, mit dem ich jetzt guten Gewissens nach London fahren kann“. Für die restlichen fünf deutschen Triathletinnen reichte es für Platzierungen in der Top 25. Das Siegerlächeln war jedoch im Gesicht der Australierin Erin Densham zu finden, welche sich mit einem souveränen Lauf in 56:07 Minuten vor ihrer Landsfrau Emma Moffat (56:19 min) und der Amerikanerin Sarah Groff (56:21) durchsetzte.

Den letzten Feinschliff holen sich die deutschen Männer sowie Bazlen und Dittmer nun in der Sportschule Kienbaum bei Berlin, während sich Anne Haug mit einer Gruppe um den australischen Trainer Darren Smith separat auf die Olympiade vorbereitet. Hoffnungen, dass wir einen der deutschen Olympia-Starter auf dem Podium sehen bleiben also bestehen.

Eindrücke vom Triathlon-Wochenende in Hamburg 2012 finden Sie in unserer Bildergalerie oben.