24 Stunden von Duisburg

Rund 2.000 fuhren rund um die Uhr Mountainbike

Bei den beliebten 24 Stunden von Duisburg ging es auch 2016 wieder einen Tag lang auf eine rund 8,5 km lange Strecke. Das Gewinner-Team schaffte 86 Runden.

24 Stunden von Duisburg 2016 - Die Fotos
24h Duisburg 2016

Die Startplätze für das Rennen 24 Stunden von Duisburg 2016 waren schon frühzeitig ausgebucht.

Bild: Thomas Koch

Mitten im Herzen des Ruhrgebiets fand am 6. und 7. August 2016 eines der größten Mountainbike-Rennen Europas statt: Bei den 24 Stunden von Duisburg ging es in Einer, Zweier, Vierer oder Achter-Teams auf einem 8,5 Kilometer langen Rundkurs durch den Landschaftspark Nord. Auf diesem Parcours waren die Starter permanent unterwegs und konnten die einzigartige Atmosphäre des zum Industriedenkmal umgebauten Hüttenwerks genießen.

Für runnersworld.de war Fotograf Thomas Koch an der Strecke. Eine Galerie mit seinen schönsten Fotos finden Sie ober- und unterhalb des Artikels.

Siegerteam fährt 86 Runden bei den 24 Stunden von Duisburg

Bei den 24 Stunden von Duisburg siegt das Team mit den meisten Runden bzw. gefahrenen Kilometern - in diesem Jahr war das das Team "Team Herzlichst Zypern" mit ganzen 86 Runden. Die Plätze zwei und drei belegten "RSV Coesfeld/Rose Bikes" und das "Epson Zanker Racing Team" mit jeweils 83 gefahrenen Runden. Auf der Strecke ging es aber nicht nur einfach geradeaus, sondern auch bergauf und -ab, durch enge Kurven, steile Abfahrten hinunter und sogar eine Treppe musste überwunden werden. Gut also, dass ein Großaufgebot an Helfern und ein perfekt ausgerüsteter Sanitätsdienst zur Sicherheit vor Ort waren.

24 Stunden von Duisburg: Startplätze restlos ausgebucht

Wie bereits in den Vorjahren war das Rennen schon im Voraus restlos ausgebucht. Bereits Stunden nach der Online-Anmeldung waren alle der rund 2.000 Startplätze vergeben, was die große Beliebtheit der Veranstaltung verdeutlicht. Eine unbeschreibliche Stimmung und Atmosphäre lag über dem ehemaligen Industriekomplex - alle hatten Spaß daran, sportlich alles zu geben und gemeinsam ein großes Fest zu feiern und zu fahren. An vielen Ecken und Plätzen sah man gar, wie nahezu ganze Küchen in die überdimensionalen Zelte gebaut oder Gartenzäune mit Eingang um Pavillons gezogen wurden.

Über Stock und Stein ging es für die Teilnehmer der 24 Stunden von Duisburg.

Bild: Thomas Koch

Ideale Bedingungen für die Starter der 24 Stunden von Duisburg 2016

Auch das Wetter war der Veranstaltung wohl gesonnen. Am ersten Tag war es lange noch etwas bewölkt, dann sonnig, aber bis auf einige wenige Tropfen gegen Abend blieb es trocken. Auch am zweiten Tag gab es Sonne pur. Das gefürchtete Nass von oben blieb aus. Die Temperaturen waren ideal, denn es war nicht zu warm, aber kalt war es bei Werten um die 20 Grad ebenfalls nicht. Nachts bzw. am Morgen durften dann allerdings - man kennt es von Läufen, die früh morgens starten - die Jacken zu Beginn doch nicht fehlen.

Tolle Atmosphäre und super Organisation

Catering, Messe und Rahmenprogramm waren auch 2016 wieder gern genutzte Angebote, sowohl von den Aktiven als auch der mitgereisten Unterstützung. Die Begeisterung für dieses Event herrschte nämlich ebenfalls seitens der Zuschauer, die in Massen zur Strecke gekommen waren. Scheinbar wollte jeder in der näheren Umgebung wenigstens einmal kurz schauen, was an der Rennstrecke vor sich ging. Alles in allem war das 24 Stunden von Duisburg Mountainbike-Rennen wie immer ein grandioses sportliches Event mit toller Organisation. In Kombination mit der Begeisterung der Aktiven sollte einer Neuauflage im nächsten Jahr also absolut nichts im Wege stehen.

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Bildergalerie: 24 Stunden von Duisburg 2016 - Die Fotos
Foto: Thomas Koch

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