Challenge Walchsee 2014

Regen-Triathlon in den Tiroler Bergen

Bei der Challenge Walchsee-Kaiserwinkl kämpften sich über 1.000 Triathleten bei Nässe und Kälte durch die Tiroler Berge. Michael Raelert feierte sein Comeback und wurde Dritter.

Challenge Walchsee 2014 - Bilder

Weit über 1.000 Triathleten zog es am 31. August 2014 an die Startlinie der 5. Challenge Walchsee-Kaiserwinkl in Tirol. Die Triathlon-Veranstaltung ist bekannt für die tollen Ausblicke auf die Tiroler Berge, allerdings hatten die Teilnehmer in diesem Jahr mit erschwerten Bedingungen durch Nässe und kühle Temperaturen zu kämpfen. Das Mitteldistanz-Rennen über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen konnten der Italiener Giulio Molinari und Yvonne van Vlerken aus den Niederlanden für sich entscheiden. Bester Deutscher war Michael Raelert auf Rang drei, der nach langer Verletzungspause ein gelungenes Comeback gefeiert hat.

Nasses Triathlon-Vergnügen bei der Challenge Walchsee 2014.

Bild: Getty Image

Spannung bis zum Schluss bei der Challenge Walchsee 2014

Nach 21 Minuten stieg Lukasz Wojt als Erster aus dem Wasser des 17 Grad kühlen Walchsees, nur eine Minute später folgte Michael Raelert. Schnell hatte Raelert den ehemaligen Leistungsschwimmer Wojt auf dem Rad eingeholt und beanspruchte solange die Führungsposition bis Giulio Molinari aus Italien loslegte: bei Kilometer 60 hatte er bereits zwei Minuten Vorsprung herausgefahren. Am Ende legte er die 90-km-Radstrecke sogar rund vier Minuten schneller zurück als Raelert - ein komfortables Zeitpolster, das dem Italiener nach 3:51:34 Stunden den Sieg bescherte. Dahinter wurde es nochmal richtig spannend: Denn Raelert, von dem man zunächst glaubte, er hätte dem Italiener Molinari gefährlich werden können, hatte seinerseits mit einem Verfolger zu kämpfen. Von hinten flog der Schotte Ritchie Nicholls heran und überrolle Raelert einen Kilometer vor dem Ziel sogar noch - 23 Sekunden lagen am Ende zwischen den beiden und entschieden über Platz zwei und drei. Für Michael Raelert bedeutete der dritte Rang in 3:52:18 Stunden allerdings ein gelungenes Comeback nach langer Verletzungspause.

Van Vlerken zum Vierten

Im Frauenrennen wurde Yvonne Van Vlerken ihrer Favoritenrolle gerecht. Schon dreimal konnte die Niederländerin die Challenge Walchsee-Kaiserwinkl gewinnen und war auch in diesem Jahr nicht zu schlagen. Mit nur zwei Minuten Rückstand nach dem Schwimmen - sonst sind es mehr - auf die Spitze fuhr Van Vlerken auf den folgenden 90 Kilometern allen davon. Mit 4:30 Minuten Vorsprung ging sie auf die Laufstrecke und machte nach 4:25:53 Stunden ihren vierten Walchsee-Sieg perfekt. Auf Platz zwei und drei folgten Felicity Sheedy-Ryan aus Australien in 4:27:41 Stunden und Michi Herlbauer aus Österreich in 4:28:20 Stunden.

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