Challenge Almere-Amsterdam 2014

Markus Fachbach wird sensationell Europameister

Bei der Langstreckentriathlon-EM im niederländischen Almere gewann der deutsche Markus Fachbach vor Dirk Wijnalda und Chris Fischer. Georg Potrebitsch musste aufgeben.

Podium Almere

Neuer Europameister im Langstreckentriathlon: Markus Fachbach zwischen Dirk Wijnalda und Chris Fischer.

Bild: Getty Images / Charlie Crowhurst

Markus Fachbach ist der neue Europameister im Langstreckentriathlon. Bei der Challenge Almere-Amsterdam, die am 14. September stattfand, setzte sich der Deutsche gegen seine Konkurrenten durch. Europameisterin wurde die Niederländerin Heleen bij de Vaate. Ein Langstreckentriathlon besteht aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Nach dem Triathlon auf Hawaii ist das Rennen in Almere das zweitälteste seiner Art.

Der zweite große Sieg in Markus Fachbachs Karriere deutete sich schon nach dem Schwimmen an. Nach 46:56 Minuten stieg der Deutsche aus dem Wasser und befand sich damit auf Rang vier. Bester Schwimmer war der Vorjahressieger Bart Colpaert. Nach einigen Kilometern auf der Radstrecke zog der Kadenbacher jedoch am Belgier, der später aufgeben musste, vorbei. Fachbach hatte mit 4:41:45 Stunden die beste Radzeit des Tages und somit einen komfortablen Vorsprung auf seine Verfolger herausgefahren. Beim abschließenden Marathon ließ er es mit 2:54:28 zwar etwas ruhiger angehen, doch der Deutsche hatte im Ziel mit 8:28:25 immer noch einen Vorsprung von fast fünf Minuten auf den Niederländer Dirk Wijnalda (8:33:09). Der Däne Chris Fischer wurde mit 8:34:05 Dritter. Georg Potrebitsch musste nach ungefähr der halben Marathondistanz aufgeben. Auf Rang drei liegend musste er sich eingestehen, dass das Rennen nach seiner Krankheitspause und nur einer Woche Training zu früh kam.

Bij de Vaate gewinnt Challenge Almere-Amsterdam souverän

Bei den Frauen gewann Heleen bij de Vaate mit einer Zeit von 9:16:26. Nachdem die Niederländerin mit über fünf Minuten Abstand das Schwimmen beendet hatte, zog sie auf der ersten Hälfte des Radkurses an gleich mehreren Kontrahentinnen vorbei. Auf der zweiten Hälfte konnte sie auch die letzte verbliebene Konkurrentin im Kampf um den Europameistertitel, ihre Landsfrau Tineke van den Berg, abschütteln. Nach 9:16:26 kam sie vor van den Berg (9:26:04) und der Britin Victoria Gill (9:42:53) ins Ziel.

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