Ironman 70.3 Auckland

Jan Frodeno siegt in Auckland

Jan Frodenos Saisonstart ist geglückt. Mit einem Sieg beim Ironman 70.3 in Auckland konnte er wichtige Qualifikationspunkte auf dem Weg nach Hawaii sammeln.

Die Sieger der Ironman 70.3 Europameisterschaften: Ritchie Nicholls, Jan Frodeno und Alessandro Degasperi

Jan Frodeno (Mitte) nach seinem zweiten Platz bei den Ironman-Europameisterschaften in Wiesbaden 2013.

Bild: Xdream Sports & Events GmbH

Das 70.3-Rennen in Auckland sollte für Jan Frodeno nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu den Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii sein, so viel machte der Olympiasieger von 2008 im Vorfeld klar. Im neuseeländischen Auckland konnte er beim Rennen über 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und 21,1 km Laufen einen souveränen Sieg feiern. Für die Entscheidung sorgte der 32-Jährige in seiner Paradedisziplin: dem Laufen. Während der nach dem Radwechsel noch zurücklag, zeigte er beim abschließenden Halbmarathon seine läuferischen Qualitäten und distanzierte die Konkurrenz um Richie Cunningham (AUS) und Terenzo Bozzone (NZL) mit einer Laufzeit von 1:12:47 am Ende deutlich.

Es war Frodenos erster Sieg auf der Mitteldistanz - bei seinem erst dritten Start. Schon bei seinem Debüt beim Ironman 70.3 in Wiesbaden im August 2013, als er dort Vize-Europameister wurde, hatte er angedeutet, dass ihm die längeren Distanzen liegen könnten. Nur eine Panne in der Wechselzone kostete ihn damals vermutlich die EM-Krone. Bei den Weltmeisterschaften im September desselben Jahres in Las Vegas wurde er dann durch Probleme an der Achillessehne ausgebremst. In Auckland lief dagegen alles nach Plan und Frodeno scheint endgültig auf den längeren Distanzen angekommen zu sein.

Für Frodeno, der 2008 in Peking Triathlon-Olympiasieger wurde, ist die Triathlon-Saison 2014 auf die Teilnahme am Ionman Hawaii ausgerichtet. Dort müssen 3,86 km schwimmend und 180 km auf dem Rad bewältigt werden, bevor zum Abschluss ein Marathon gelaufen wird. Es gilt als das Mekka der Triathleten und die wichtigste Veranstaltung des Jahres. Durch seinen Sieg in Auckland konnte er hierfür wichtige Qualifikationspunkte im sogenannten Kona-Pro-Ranking sammeln, dem Qualifikationssystem für die Triathlon-Weltmeisterschaften in Hawaii. In diesem Jahr geht es Frodeno nach eigener Aussage erst einmal darum, auf der Pazifik-Insel Erfahrungen zu sammeln. Ab 2015 will er dann um den Sieg mitlaufen. Auckland hat gezeigt, dass Frodeno voll im Zeitplan ist.

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