Die wichtigsten Regeländerungen

ITU setzt neue Regeln für Triathlon-Wettkämpfe fest

Triathleten und Triathlon-Veranstalter müssen sich 2016 auf neue Regelungen einstellen.

Triathlon

Beim Schwimmstarts darf jetzt nur noch in Wellen gestartet werden.

Bild: iStockphoto.com / alanphillips

Die Internationale Triathlon Union (ITU) veröffentlichte kürzlich neue Wettkampfregeln, die seit dem 15. Januar 2016 in Kraft getreten sind. Unter anderem müssen die Streckenskizzen von Kurzstrecken und Olympischen Distanzen auf 10 Meter genau skizziert sein. Die Skizzen von Mittel- oder Langdistanzen dürfen nicht mehr als 12 Meter von der tatsächlichen Länge abweichen. Zudem wird die Mindestwassertemperatur von 13 Grad auf 12 Grad Celsius herabgesetzt. Bei Beschwerden wird zukünftig ein unabhängiges Schiedsgericht zusammenkommen und über den Einzelfall abstimmen.

Medizinische Voruntersuchung Pflicht

Anfang 2017 wird zudem eine medizinische Voruntersuchung inklusive EKG (Echokardiogramm) für alle Triathleten der Junioren-Altersklasse Pflicht. Zeitlich versetzte Startzeiten, also der Start in Wellen, wird bei allen Langdistanzwettkämpfen verpflichtend, um die Gefahren eines Massenstarts beim Schwimmen zu vermeiden. Die ITU hat zudem die Regelungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bezüglich transsexueller Athleten angenommen. Diese müssen die Änderung ihres Geschlechts mindestens 30 Tage vor dem gewünschten Start des Wettkampfs bei der ITU angeben.

Neue Regelungen für Para-Triathleten

Sehbehinderte Triathleten dürfen nach den neuen Regelungen auch abdunkelnde Brillen tragen und werden in der Schwimmdisziplin nun durch eine standardisierte Leine gesichert, die von der ITU zur Verfügung gestellt wird. Auch die Kleiderordnung wurde für Elitesportler, Paratriathleten und Altersklassen präzisiert.

Alle neuen Regelungen für Triathleten, die an Wettkämpfen nach ITU-Standards teilnehmen möchten, können hier entnommen werden.