Jan Frodeno

Im Wettkampf heißt das Motto: Angreifen

Der Angriff ist die Lieblingsvariante von Jan Frodeno im Wettkampf.

Jetzt noch ein paar Entscheidungsfragen – auf die Du ganz spontan antworten kannst: Wenn nicht Triathlet: Turner oder Tänzer?
Ui...Turner!

Was würdest Du sonst machen, wenn nicht Triathlon?
Wenn ich das Talent hätte, würde ich Beachvolleyball spielen.

Welche Person hat Dir am meisten bei Deinem Olympiasieg geholfen?
Das wäre eine Mischung aus Roland Knoll und dem Felix, der mich betreut hat.

Welche Eigenschaft hat Dir am meisten geholfen?
Die Motivation und wahrscheinlich der Fleiß.

Beim Wettkampf: Auf Angriff gehen oder taktieren?
Auf Angriff gehen! Nicht wie beispielsweise in Kitzbühel in der Gruppe beobachten, sitzen und warten, dass etwas passiert. Das ist voll ätzend und gar nicht mein Ding. Obwohl es manchmal bestimmt cleverer wäre. Aber Angriff ist meine Lieblingsvariante.

Beim Schwimmen: Neoprenanzug oder Badehose?
Badehose!

Beim Rad: Selbst schrauben oder schrauben lassen?
Wenn ich Zeit und Muße habe, schraube ich gerne selbst. Aber vor dem Wettkampf, und eigentlich auch in der Saison: Natürlich schrauben lassen. Da habe ich einfach keine Zeit zu.

Hast Du ein Laufmantra mit dem du dich selbst pusht?
Ja, gerade bei der Fokussierung habe ich oftmals die drei Sätze „Ich will es! Ich kann es! Ich schaffe es!“, die ich mir vorsage. Wenn ich mich konzentrieren will und in mich kehre habe ich das Stichwort „Rock it!“ im Kopf. Das ist wie ein Reset-Knopf. Auch wenn ich denke: „Jetzt geht gerade gar nichts mehr“, geht mit „Rock it“ doch noch was.

Was ist Dein Lieblingsessen vor einem Wettkampf?
Reis mit Tomatensoße.

Und danach?
Kaiserschmarren! Beim Schliersee-Triathlon gibt es den nach dem Wettkampf. Das ist einfach das allergrößte!

Hast Du eine bevorzugte Selbstbelohnung nach einem harten Training?
Ich habe so viele harte Trainingseinheiten, wenn ich mich jedes Mal danach selbst belohnen würde, ginge der Schuss nach hinten los.

Dein größtes Laster?
Ungeduld.

Deine schönste Laufstrecke?
Mein selbsternannter Champion-Kilometer hinter unserem Olympia-Stützpunkt. Der ist genau einen Kilometer lang, leicht wellig, wird oben etwas flacher dann fällt er hinter dem Wendepunkt wieder etwas ab. Den habe ich schon so oft abgespult, den renne ich echt gerne.

Dein Erfolgsgeheimnis?
Balance und Leidenschaft.

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Das große Interview