Ironman Lanzarote 2015

Degasperi gewinnt auf Lanzarote

Beim Ironman Lanzarote ging es bis zur letzten Minute spannend zu. Der Italiener Alessandro Degasperi konnte am Ende das Rennen für sich entscheiden.

Ironman Lanzarote 2015 - Die Fotos
Ironman Lanzarote 2015

Alessandro Degasperi gewinnt den Ironman Lanzarote 2015.

Bild: Ingo Kutsche

Spannung bis zur letzten Minute - beim Ironman Lanzarote am 23. Mai 2015 ging es heiß her. Bis kurz vor dem Ende der letzten Disziplin führte der Deutsche Christian Kramer, doch auf den letzten Kilometern des Marathons musste er schließlich die Führung an den Italiener Alessandro Degasperi abgeben. Dieser durfte am Ende den ersten Ironman-Sieg seiner Karriere mit einer Zeit von 8:56:49 Stunden feiern.

Für RUNNER'S WORLD war der Fotograf Ingo Kutsche vor Ort beim Ironman Lanzarote. Seine schönsten Fotos finden sie zusammengestellt in einer Bildergalerie oberhalb dieses Artikels.

Früh am Morgen fiel der Startschuss für den ersten Teil des Ironman Lanzarote: Das Schwimmen in der Bucht von Puerto del Carmen. Nach 48:15 Minuten führte der Holländer Mark Oude. Ihm folgte eine größere Gruppe mit fast allen Favoriten, darunter auch Christian Kramer. Auf der Fahrt durch die Berge sortierte sich dann das Feld. Bei teils extremen Windbedingungen setzte sich Kramer schließlich an die Spitze des Feldes und fuhr schließlich sogar noch einen vierminütigen Vorsprung auf die Verfolger heraus. Auf der anschließenden Marathonstrecke konnte Kramer den Vorsprung noch eine ganze Weile halten, doch nach 30 Kilometern war Degasperi nur noch 100 Sekunden hinter Kramer. Nach der letzten Wende fing ihn der Italiener ab und erreichte als erster das Ziel. Kramer wurde Zweiter mit einer Zeit von 8:59:31 Stunden. Platz drei ging an den Schweizer Mauro Baertsch (9:04:45 Stunden).

Diana Riesler gewinnt den Ironman Lanzarote 2015

Bei den Frauen setzte sich die Deutsche Diana Riesler überlegen gegen die Konkurrenz durch. Schon nach dem Schwimmen hatte Riesler Kontakt zur Spitze und beim Radfahren gelang es ihr trotz der Windverhältnisse und vielen Höhenmeter ihre Radstärke durchzusetzen und mit einem Vorsprung von 19 Minuten auf die Marathonstrecke zu gehen. Beim Laufen war die Wahl-Mallorquinerin dann nicht mehr zu stoppen und fuhr am Ende den wohlverdienten Sieg mit einer Zeit von 9:56:04 Stunden ein. Platz zwei ging an die Österreicherin Michi Herlbauer (10:13:49 Stunden). Die Britin Livesey konnte sich mit einer Zeit von 10:31:56 Stunden über die Bronzemedaille freuen.