Laufheld auf dem Rad

Als Laufheld bei den Cyclassics Hamburg 2015

RUNNER'S-WORLD-Abonnent Martin Kalverkamp tauschte bei den Cyclassics in Hamburg die Laufschuhe gegen ein Profi-Rennrad. Besonders das Windschattenfahren begeisterte ihn.

Martin Kalverkamp als Laufheld bei den Cyclassics Hamburg 2015

Laufheld Martin Kalverkamp vor der beeindruckenden Kulisse des Hamburger Hafens bei den Cyclassics 2015.

Bild: marathon-photos.com

In diesem Jahr fanden in Hamburg die 20. Vattenfall Cyclassics statt. Dies ist das einzige UCI World Tour Straßen-Radrennen, das derzeit in Deutschland ausgerichtet wird. Im Vorfeld des Profi-Rennens konnten sich 15.000 ambitionierte Breitensportler auf drei unterschiedlichen Distanzen über 55, 100 und 155 km in diesem Jahr austoben.

Für mich war es die erste Teilnahme an einer reinen Radsportveranstaltung überhaupt. Bislang kannte ich aus eigenem Erleben ausschließlich Rennrad-Veranstaltungen im Rahmen von Triathlon-Events.

Das Erlebnis, in einem reinen Radrennen mitzufahren, in dem Windschattenfahren erlaubt ist, unterscheidet sich im positiven Sinne erheblich vom Radfahren im Rahmen eines Triathlons, in denen man stets allein auf sich gestellt ist und immer einen Mindestabstand zu vorliegenden Fahrern einhalten muss.

Der Windschattenvorteil war mir natürlich bewusst. Doch macht es einen Unterschied, diesen auch im wahrsten Sinne des Wortes selbst zu erfahren. Man kann sich dabei seine Kraft besser einteilen und dennoch einen deutlich höheren Kilometerdurchschnitt fahren als gewohnt. Beim Triathlon hingegen fährt man stets allein für sich und nur gegen die Uhr.

Die Vattenfall Cyclassics empfand ich dagegen als sehr viel kurzweiliger, da man fortwährend sehr aufmerksam sein direktes Umfeld beobachten muss, um die Sturzgefahr zu reduzieren, und parallel den Blick offenhält für geeignete Wechsel in andere Gruppen, die dem eigenen Tempo besser entsprechen. Das reine Abreißen der Kilometerzahlen tritt somit ganz beiläufig in den Hintergrund. Der reine Fahrspaß steht klar im Vordergrund.

Dass das Hamburg-Wochenende für mich ein persönliches Sport-Highlight war, liegt nicht zuletzt auch daran, dass ich die Chance hatte, im Jedermann-Team von Skoda starten zu können. Das sportbegeisterte Skoda-Team bot einen optimalen Rahmen für die Teilnahme bis hin zu der Möglichkeit, ein Profi-Rennrad aus der ehemaligen Katusha-Mannschaft fahren zu können, das vom damaligen Team-Chef Hans-Michael Holzer und seinen Technikern bereitgestellt wurde.

Ganz herzlichen Dank an RUNNER’S WORLD und Skoda, die es mir ermöglicht haben, über die Laufhelden-Aktion am Radrennen Vattenfall Cyclassics in Hamburg teilzunehmen.

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