Frankfurt City Triathlon

1.700 Triathleten in der Frankfurter City

Sebastian Kienle, Ironman-Weltmeister 2012, siegte beim Frankfurt City Triathlon. Er legte die Olympische Distanz in 1:54:31 Stunden zurück.

Frankfurt City Triathlon

Die Laufstrecke führt durch das Zentrum von Frankfurt.

Bild: uliphoto.de

Für sportlichen Wettkampf und gute Stimmung mitten in Frankfurts Innenstadt sorgte am Sonntag, den 4. August, der diesjährige Frankfurt City Triathlon. Rund 1.700 Teilnehmer begaben sich auf die olympische Distanz mit Start am Langener Waldsee. Weiter ging es mit dem Rad und beim Laufen durch das Stadtzentrum bis zur Hauptwache.

Als erster überquerte Sebastian Kienle die Ziellinie. Der Ironman-Weltmeister des vergangenen Jahres legte die olympische Distanz in Frankfurt in 1:54:31 zurück. Zweiter wurde Christian Prochnow in 1:56:04 dicht gefolgt von Florian Angert, der mit seinen 20 Jahren und einer Zeit von 1:56:15 zu den besten Nachwuchstriathleten zählt. Der Europa-Meister auf der Langdistanz von 2012, Timo Bracht, kam als Fünfter hinter seinem Teamkollegen Horst Reichel und eine Sekunde vor Jan Raphael ins Ziel. Der Erstplatzierte des Ironman Austria 2012 und Hawaii-Sieger von 2005 Faris Al Sultan wurde Siebter. Einer der "Altmeister" des Feldes, Andreas Niedrig, kann auf der Laufdistanz zwar nicht mehr vorne mitmischen, belegte jedoch mit seinen brillianten Schwimm- und Radzeiten den achten Platz.

Mit deutlichem Vorsprung gewann bei den Frauen Natascha Schmitt, die nach einem enttäuschenden 28. Platz beim Frankfurter Ironman vor vier Wochen endlich allen zeigen konnte, was in ihr steckt. Mit einer Zeit von 2:09:45 dominierte sie das Feld der Damen vor Carina Brechters und Renate Forstner.

Das parallel stattfindende Jedermann-Rennen ließ auch Breitensportler und Triathlon-Einsteiger auf ihre Kosten kommen. Die Strecke umfasst anstelle der olympischen Distanzen von 1500 m Schwimmen, 45 km Radfahren und 10 km Laufen 400 m Schwimmen, 12 km Radfahren und 5 km Laufen. So konnten sich auch die rund 600 Hobby-Triathleten über tausende applaudierende Zuschauer freuen.