Die neuen Laufregeln

Zeit für eine Massage

Beeinflusst eine Massage nach der Belastung die Regeneration positiv oder negativ?

Massage

Eine Massage muss nicht positive Auswirkungen haben.

Die altbekannte Regel:

Lassen Sie sich regelmäßig massieren. Das verbessert den Blutfluss und fördert die Regeneration.

Die neue These:

Massagen behindern den Blutfluss und den Abtransport von Stoffwechselendprodukten.


Seit Jahrtausenden werden Massagen als Mittel zur Regeneration nach körperlicher Anstrengung angewendet. Die alten Römer machten damit Gladiatoren wieder fit. Die Idee: Der Blutfluss aus und in die Muskelzellen soll verbessert und so der Abtransport leistungs­mindernder Stoffwechselendprodukte unterstützt werden. Doch dieser Effekt wurde tatsächlich nie wissenschaftlich unter­sucht. Erst kürzlich brachte eine kana­dische Studie, die bei der Konferenz des „American College of Sports Medicine“ vorgestellt wurde, Licht ins Dunkel.

Und das Resultat war eindeutig: „Eine Massage, die nach der Belastung eingesetzt wird, kann den Blutfluss nicht steigern und verbessert somit auch nicht die Regeneration“, sagt eine Co-Autorin der Studie, Victoria Wilt­shire, von der Queen’s Universität in Kingston (Ontario). „Unsere Ergebnisse zeigen eindeutig, dass eine Massage direkt nach dem Lauf die Regeneration eher negativ als positiv beeinflusst.“

Was stimmt denn nun wirklich?

Wenn die Ergebnisse so eindeutig sind, dann sollte man sich ihnen beugen: Direkt nach der Laufbelastung macht die Massage keinen Sinn. Basta!

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