Richtig trainieren

Winterzeit ist Laufbandzeit

Sie wollen sich nicht mit Kälte, Wind, Regen oder Schnee herumschlagen? Die ideale Lösung: aufs Laufband ausweichen. 6 Gründe, die dafür sprechen.

Trainieren auf dem Laufband

Das Laufband ist eine tolle Indoor-Alternative.

Bild: iStockphoto.com / Minerva Studio

Vor allem für Läufer, die eine exakte Kontrolle über die zurückgelegten Kilometer und die Geschwindigkeit haben möchten, ist das Laufband eine ideale Alternative zur nasskalten Winter-Laufrunde. Es gibt kaum ein Fitness-Studio, das keinen Bereich für Ausdauertraining bietet, in diesem Bereich sind auch meist mehrere Laufbänder zu finden. Man kann auf ihnen ein volles Marathonprogramm absolvieren - mit Intervallen und allem, was dazu gehört. Für Läufer, die momentan eine Marathon-Vorbereitung machen, ist es sogar eine sichere Alternative zu den oft rutschigen Winterwegen.

Keine Einschränkung beim Laufbandtraining
Das Training auf dem Laufband ist tatsächlich von der physiologischen Seite her kaum anders als im Freien. Mit anderen Worten: Haben Sie einen Trainingsplan, so können Sie den auch auf dem Laufband 1:1 weiterverfolgen. Alles ist auf dem Band möglich, wenn man erst einmal den Umgang mit der Temporegulierung beherrscht. Das ist in der Regel schon nach wenigen Minuten der Fall.

Ab aufs Band: 6 Gründe für Laufbandtraining
Sie sind Frischluftfanatiker? Das ist schön und gesund, doch bei Minusgraden ab und zu aufs Band zu steigen, kann im Winter noch gesünder sein. Wir sagen Ihnen sechs Gründe, warum das Laufband sogar noch einige Vorzüge besitzt, die ein Training im Freien nicht bietet.

1. Wetter und Jahreszeit
Gerade in der kälteren Jahreszeit, im Herbst Winter und auch noch im Frühjahr, bietet das Laufband eine trockene und zuverlässige Alternative zum Training draußen. Sie müssen nicht mit unangenehmen Störfaktoren wie Rutschpassagen und Matsch rechnen und werden somit nicht in Ihrem Plan gehindert. Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten einer Mitgliedschaft im Fitness-Studio für ein oder zwei Monate und nutzen Sie nebenbei die Gelegenheit, etwas für die Kräftigung Ihrer Rumpfmuskulatur zu tun. Gute Studios sind zudem mit einer Sauna ausgestattet. Dann haben Sie gleich drei wichtige Dinge in einem: Lauftraining auf dem Band; Krafttraining an den Geräten und Regeneration in der Sauna.

2. Mittags schnell mal aufs Band hüpfen
Leider liegen nur die wenigsten Büros direkt an einem schönen Park oder Wald, sondern in Stadtzentren, die kaum eine Möglichkeit für ein Lauftraining in der Mittagspause bieten. Zudem verfügen sie meistens nicht über Duschen. Ein Fitness-Studio ist dagegen fast immer in erreichbarer Nähe. Warum also nicht in der Pause einige schnelle Schritte auf dem Laufband zurücklegen?

3. Tempo optimal steuern und kontrollieren
Das Lauftempo lässt sich nirgends besser bestimmen als auf einem Laufband. Sie geben vor, wie schnell das Band sich bewegt beziehungsweise wie schnell Sie laufen wollen. Wichtig wird dies vor allem bei Tempoprogrammen, wie sie bei ambitionierten Läufern unumgänglich sind. In der Natur stürmt man häufig viel zu schnell los. Das kann auf dem Laufband nicht passieren: Das Band kennt nur das programmierte Tempo, und das ist gleichmäßig.

4. Steigungen möglich
Ein dosiertes Hügeltraining ist eine der wirkungsvollsten Trainingsmethoden, um die Laufleistung zu steigern. Ein Problem für viele Läufer im flachen Land: Sie finden keinen geeigneten Hügel. Laufbänder sind in der Regel höhenverstellbar, das heißt, man kann auf Ihnen verschiedene Steigungsgrade einstellen und somit perfekt Hügelprogramme imitieren.

5. Mehr Sicherheit
Ein Laufband steht im Fitness-Studio oder zu Hause. Beides Orte, an denen Sie sicher sind. Wer Angst vor Hunden hat oder gerne einen späten Feierabend-Lauf machen möchte, jedoch ungern im Dunkeln alleine unterwegs ist, für den geht kein Weg am Laufband vorbei. Ein Laufband ist so gesehen vor allem ideal für Frauen, die keine Laufgruppe oder Mitläufer kennen.

6. Verletzungen vorbeugen
Ein Laufband sollte leicht gefedert sein. Damit entspricht es in etwa den Bodenverhältnissen, wie man sie im Wald vorfindet. Wer häufig auf dem Laufband trainiert, bleibt von Achillessehnen- oder Knieproblemen eher verschont als Läufer, die nur in der freien Natur trainieren. Das haben Untersuchungen an der State University in Cleveland (USA) gezeigt.

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