Alterungsprozesse

Wettlauf gegen die Zeit

Auch an den Muskeln und Gelenken von Marathonläufern gehen die Jahre nicht spurlos vorüber.

Das gesamte Herzkreislaufsystem ist betroffen.

Bild: Norbert Wilhelmi

Muskulatur
Egal wie viel Sie trainieren, Sie verlieren mit zunehmendem Alter an Kraft, weil die Muskel­fasern schrumpfen und die Nervenzellen, die die Muskeln versorgen, immer mehr absterben. Kräftigungstraining kann diesen Prozess verzögern, aber nicht gänzlich aufhalten.

Gelenke
Die Warnungen von Nicht­läufern können Sie getrost vergessen: Laufen ver­größert grundsätzlich nicht das Risiko, an Arthritis zu erkranken. Im Alter steigt die Wahrscheinlichkeit jedoch, vor allem in Gelenken, die in jüngeren Jahren von Ver­letzungen betroffen waren. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu viel Körper­gewicht zulegen, um das Risiko zu verringern.

Stress
Ob nach einer schlaflosen Nacht, Ärger auf der Arbeit oder hartem Intervalltraining – der Körper erholt sich nicht so schnell wie in jungen Jahren. Die Muskelfasern schrumpfen und verlieren zunehmend die Fähigkeit, sich von Belastungen zu erholen. Dazu kommt, dass die Energiespeicher kleiner werden, und der Blut­zufluss zu den Muskeln verringert sich. Folge: Nach Verletzungen dauert die Heilung länger.

Alte Verletzungen
Mit zunehmendem Alter können all jene kleinen Verletzungen, die Sie früher verfolgt haben, wieder auftreten. Die Flexibilität nimmt ab, genauso wie die Fähigkeit der Muskulatur, sich von solchen Verletzungen zu erholen. Die Folge: Sie sind nach einem harten Training steifer, weil die Muskel­fasern länger brauchen, um sich zu regenerieren.

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Einfluss des Alters auf die Ausdauer