Talente

Training macht aus dem Talent einen Ausnahmeathleten

Alles ist in einem vorgegebenen Rahmen entwickelbar, für jeden. Aber Talente haben eine bessere Ausgangsposition.

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Arbeit macht den Meister: Ohne Training schafft es niemand an die Weltspitze.

Bild: Hartmut910 / pixelio.de

Talente können sich außerdem mit entsprechender Arbeit an den für Menschen möglichen oberen Bereich dieses Leistungsrahmens hin entwickeln.

Selbstverständlich gibt es innerhalb einer bestimmten Gruppe unterschiedlich talentierte Athleten. Jeder hat Schwächen und Stärken. Diejenigen, die eine fast makellose Weste haben, bezeichnen wir oft als Supertalente. Wie uns aber die Erfahrung lehrt, erreichen auch sie erst Leistungen im Bereich der bestehenden Weltrekorde, wenn sie auch super trainieren. Da machen weder Usain Bolt noch Haile Gebrselassie eine Ausnahme.

Außerdem gibt es da noch etwas, das nicht immer so leicht zu erklären ist. Wer nicht nur schnell laufen sondern auch gewinnen will, muss manchmal noch ,zaubern’ können, vor allem in der Endphase eines Wettkampfes. Vielen kommen hier sicher die Begriffe „Wettkampftyp“ und „Killerinstinkt“ in den Sinn. Wer will da immer sagen, wo genau das herkommt oder welche Prozente in Bezug zu was dabei eine Rolle spielen?

Wer kein Ausnahmetalent ist - das heißt: Von seiner genetischen Struktur hochgradig veranlagt und nicht gleichzeitig durch entsprechendes Training an seine Leistungsgrenzen geht, nicht seinen Charakter entsprechend den Anforderungen seiner Sportart geformt hat und nicht über die spezifischen psychischen Merkmale verfügt, die Training und Wettkampf auf höchstem Niveau möglich machen - wird keine Ausnahmeleistungen mehr erreichen. Für mich wäre dies eine völlig ausreichende Antwort auf die oben diskutierte Frage, da ich nicht glaube, dass mit den heutigen Methoden der Wissenschaft genaue prozentuale Verhältnisse errechenbar sind.

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