Barfußlaufen

Test 4: Nur die Großzehe bewegen

Pressen Sie im Stehen Ihre Großzehe auf den Boden (Plantarflexion), während Sie die anderen Zehen leicht anheben (Dorsiflexion).
Mogeln Sie nicht, indem Sie Ihr Fußgelenk nach innen oder außen drehen. Ihre Großzehe sollte sich nicht einrollen – ein Zeichen, dass Sie die Schienbeinmuskeln mitbenutzen, da Sie einzelne Muskeln
im Fuß nicht isoliert bewegen können. Wenn Sie die Großzehe einzeln bewegen können, lässt sich das Gleichgewicht besser halten. Sie übernimmt bis zu 85 Prozent der Fußkontrolle und hat so eine ähnliche Bedeutung fürs Gleichgewicht wie der Daumen beim Schreiben.

Bild: RUNNER´S WORLD

So trainieren Sie (1)
Lernen Sie als Erstes, die Muskeln, die die Großzehe kontrollieren, isoliert zu bewegen. Stellen Sie Ihren Fuß flach auf den Boden und verteilen Sie die Belastung gleichmäßig. Legen Sie ein dünnes Buch oder stabiles Lineal ­unter Ihre Großzehe. Hebeln Sie diese damit hoch, ohne mit der Zehe dagegenzudrücken. Ab ­einem Winkel von etwa 60 Grad drücken Sie mit der Zehe dagegen, ohne dass sie sich einrollt. Geben Sie dem Druck langsam nach. So lernen Sie, Ihre
Groß­zehe separat zu bewegen.












Nur die Grosszehe bewegen, Training 1 Barfußlaufen Britta

Bild: RUNNER´S WORLD

So trainieren Sie (2)
Als zweite Übung führen Sie „Zehen-Yoga“ durch: Heben Sie abwechselnd nur die Großzehe oder die anderen Zehen vom Boden ab. Dies können Sie mehrmals am Tag üben, natürlich am besten ohne Schuhe. Da es hier um das Training der Koordination geht und nicht um die Kraft, werden Sie schnell Verbesserungen bemerken – normalerweise innerhalb von ein paar Tagen bis zu zwei Wochen.

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