Talente

Talente nicht verheizen

Auch wenn talentierte Läufer Trainingsreize besser verarbeiten können, ist ein altersgerechtes Training wichtig.

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Rasante Entwicklung: Talente werden schneller schnell.

Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Es ist ganz wichtig zu beachten, dass falsche Inhalte und Zielsetzungen im Kinder- und Jugendtraining die so dringend notwendige Eigenschaft des lockeren, entspannten Laufens, auch bei hohen Geschwindigkeiten, verhindern könnten.

Talente haben größere Reserven in dem, was sie machen. Sie neigen seltener zum Übertraining und können im Wettkampf besser Reserven mobilisieren. Das entsprechende Feingefühl für die Bewegung und darüber hinaus das individuelle Maß der Belastung, was auch bei den vorhergehenden Punkten eine Rolle spielt, hilft ihnen dabei.

Talente können sich gut auf ihre Aufgaben konzentrieren und sind in der Lage, im entscheidenden Moment „über sich hinaus zu wachsen“. Aus anatomischem Blickwinkel haben wir es im Lauf mit den verschiedensten „Staturen“ zu tun, die alle erfolgreich sein können: Größere, Kleinere, mit guten oder nicht so optimalen Hebelverhältnissen. Dies ist vor allem auf längeren Strecken zu sehen. Was man nicht finden wird, sind Athleten, die zu schwer sind für ihre Körpergröße, weil gerade ein hervorragendes Last-Kraft-Verhältnis eine entscheidende Leistungsvoraussetzung ist. Ohne starkes Immunsystem und gute Binde- und Stützgewebsverträglichkeit wird kein Talent Erfolg haben.

Teil eins der Überlegungen zur Talente-Erkennung von Dieter Hogen finden Sie hier.

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Dieter Hogen über Talente-Erkennung