Laufen gegen Weihnachtsspeck

So bleiben Sie im Training

Machen Sie sich einen Plan über Ihre wöchentliche Kilometerleistung.

Nikolauslauf statt Winterspeck

Laufen in der Gruppe motiviert und hilft dabei, seine Pläne in die Tat umzusetzen.

Bild: Claus Dahms

2. Planen Sie Laufkilometer und nicht Lauftage
Trainingspläne sind im Allgemeinen recht starre Konstrukte, die nur wenig Flexibilität zulassen: An den Tagen X und Y ist etwas zu tun, und wenn man es nicht tut, ist man raus aus dem Plan und hat ein schlechtes Gewissen. Genau das können Sie in der Adventszeit aber nicht gebrauchen. Machen Sie es deshalb in den vier Dezemberwochen einmal anders: Addieren Sie Ihre üblichen Monatskilometer zusammen, ziehen Sie 20 Prozent als Weihnachtsbonus davon ab und teilen Sie die verbliebene Kilometerzahl durch vier.

Was dabei herauskommt ist die Kilometerleistung, die Sie in diesem Dezember wöchentlich schaffen wollen. (Beispiel: Sie laufen gewöhnlich 120 Kilometer im ­Monat. 20 Prozent davon sind 24 Kilometer. Wenn Sie diesen Weihnachtsbonus von den 120 Kilometern abziehen, bleiben 96 Kilometer übrig. 96 Kilometer geteilt durch vier ergibt 24 Kilometer pro Woche.) Die errechnete Zahl tragen Sie in Ihrem Kalender in der ersten Dezemberwoche ein.

Am Montag, den 6. Dezember beginnen Sie diese Kilo­meterleistung abzulaufen. Wenn Sie Montag, Dienstag und Mittwoch laufen, haben Sie Ihr Wochensoll vermutlich schon fast erreicht. Haben Sie am Wochenanfang keine Zeit, ist das nicht so schlimm, denn dann bleiben Ihnen ja noch vier Tage, um die vorgesehene Kilometerzahl abzulaufen. Mit diesem Trick setzen Sie sich zwar ein wenig unter Druck, das Training nicht allzu sehr schleifen zu lassen, sind aber in der Tages- und Wochenplanung viel flexibler als mit einem klassischen Trainingsplan.

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Genießen, ohne zuzunehmen