Laufen im Herbst

So behalten Sie die Motivation

Der Lauf-Sommer ist vorbei, jetzt heißt es, die Motivation auch im Herbst hoch zu halten. Mit unseren Tipps funktioniert es.

Laufen im Herbst

Mit unseren Tipps behalten Sie die Motivation beim Laufen - auch im Herbst.

Bild: istockphoto.com / Dirima

Diesen Sommer sind Sie (wieder?) zum Läufer geworden. Jetzt besitzen Sie also ein richtiges Paar Laufschuhe, kennen schon die besten Laufstrecken der Umgebung, haben tolle Mitläufer gefunden und vor allem: Sie haben einen Rhythmus in Ihr Lauftraining gebracht. Und damit Sie auch gut über den Winter kommen, sollten Sie den Herbst nicht ungenutzt lassen, Ihre Laufform ausbauen und Ihre Motivation zusätzlich kitzeln.

Ziele setzen

Nun, da Sie Ihren Wunsch, regelmäßig zu laufen, in die Tat umsetzen, sollten Sie schnell ein neues Ziel definieren, um am Ball zu bleiben. Viele Laufanfänger holen sich die weitere Motivation mit dem Vorsatz, einmal an einem Wettkampf teilzunehmen. Aber egal, ob es der Start bei einem offiziellen Lauf ist, der Vorsatz, eine Stunde am Stück zu schaffen, oder der Traum, 5 Kilometer unter einer halben Stunde zu laufen – Hauptsache, Sie setzen sich überhaupt ein Ziel.

Tempo wechseln

Wenn Sie problemlos 40 bis 50 Minuten locker durchlaufen können, dann sollten Sie beginnen, ab und zu schnellere Laufabschnitte einzustreuen. Das kostet zwar anfangs Überwindung, bringt aber Abwechslung und Spaß ins Lauftraining. Erst wenn Sie einmal so richtig außer Atem gekommen sind, wissen Sie, warum Laufen süchtig machen kann.

Beginnen Sie Ihr Tempoglück mit Fahrtspielen: Dabei variieren Sie das Tempo, angepasst an die Streckenbeschaffenheit. Suchen Sie sich sichtbare Ziele, wie etwa einen markanten Baum oder eine Bank, bis zu denen Sie das Tempo bewusst deutlich forcieren (außer Atem kommen!). Traben Sie danach ruhig weiter, und wenn Sie sich einigermaßen erholt haben, setzen Sie sich das nächste Tempo-Ziel.

Oder laufen Sie 20 Minuten in eine Richtung und versuchen Sie, in 18:30 Minuten wieder zurück zu sein. Oder packen Sie in Ihre übliche Laufroute fünf, sechs schnelle Abschnitte von eins, zwei oder drei Minuten Länge, zwischen denen Sie jeweils zwei Minuten traben. Schnell bedeutet, dass Sie dabei am Schluss richtig außer Atem kommen. Eine Unterhaltung ist in diesen Abschnitten nicht möglich.

Experimentieren

Entwickelt man bei etwas Routine, hat das Vor- und Nachteile. Routine bedeutet, dass etwas zum Leben dazugehört, und wenn es ums Laufen geht, ist das gut so. Aber bedeutet es auch, dass das Laufen langsam langweilig wird? Ein paar simple Änderungen der Laufroutine können dafür sorgen, dass das Laufen schnell wieder spannend(er) wird. Laufen Sie immer allein? Suchen Sie sich Laufpartner. Sind Sie noch nie mit Musik gelaufen? Probieren Sie es mal mit einem MP3-Player. Laufen Sie immer von der Haustür weg? Fahren Sie auch mal ans andere Ende der Stadt und versuchen Sie, eine neue Strecke auszukundschaften.

Laufen im Herbst:

Im Herbst in Höchstform bleiben