Trainingsbeispiel

Saif Saeed Shaheen

So trainierte der Hindernislauf-Star vor dem Meeting „WELTKLASSE“ 2004 in Zürich (Training in St. Moritz/Schweiz in zirka 1800 Meter Höhe).

Mittwoch
vm: 1 Stunde
nm: –

Donnerstag
vm: 1:10 Stunde progressiv
nm: 40 Min. plus 10 x 60 m Hügelsprints

Freitag
vm: Bahn: 2000 m in 5:15 Min. (63 Sek. pro 400 m),
1600 m in 4:08 Min. (62 Sek.),
1200 m in 3:03 Min. (61 Sek.),
800 m in 2:00 Min. (60 Sek.),
400 m in 54 Sek.,
4 Min. Erholung
nm: –

Samstag
vm: 50 Min.
nm: 50 Min.

Sonntag
vm: 50 Min.
nm: –

Montag
vm: Bahn: 3 x 600 m in 1:33, 1:30, 1:27 Min.,
2 Min. Erholung
plus 3 x 500 m in 1:15, 1:13, 1:11 Min.,
2 Min. Erholung
plus 3 x 400 m in 58, 56,5, 55 Sek.,
1:30 Min. Erholung
plus 3 x 300 m in 42, 41, 40 Sek.,
1:30 Min. Erholung
plus 3 x 200 m in 27, 26, 25 Sek.,
1 Min. Erholung,
5 Min. Serienpause
nm: 30 Min. langsam

Dientag
vm: 40 Min. plus Steigerungen
nm: 40 Min.

Mittwoch
vm: 40 Min.
nm: –

Donnerstag
vm: 40 Min.
nm: –

Freitag
Weltrekordangriff über 3000 Meter Hindernis in Zürich. Im Trainingstagebuch steht: „Fri, 6 – ZURICH (WORLD RECORD!!!)“. Mit 8:00,60 Minuten verpasste Shaheen den Rekord um 5,32 Sekunden. Die Tempomacher waren nicht gut genug. Vier Wochen später verbesserte er aber den Weltrekord in Brüssel auf 7:53,63 Minuten.

vm: Vormittag
nm: Nachmittag

Bemerkung: In den vier Wochen zwischen dem Weltrekordversuch und dem geglückten Weltrekord absolvierte Shaheen noch elf Tempolaufprogramme.


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Saif Saeed Shaheen