Sechs Profi-Tipps

Ruhetage einlegen und Austraben

Lassen Sie es gegen Ende und nach intensiven Einheiten auch mal langsam angehen.

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Ruhe ist ebenso wichtig wie Training, gerade für Freizeitläufer.

Bild: Andrea Kusajda / pixelio

Profi-Tipp Nr.5
Ruhetage einhalten
„Man muss die Ruhetage ernst nehmen“, weiß Ryan Hall. Wer zwischen intensiven Belastungen zu hart oder zu viel trainiert, stört die Regenerationsprozesse in der Muskulatur. Hall: „Das führt nur dazu, dass die nächste harte Einheit nicht so läuft, wie geplant.“ Ein Teufelskreis. Und wie macht’s der Profi? Hall läuft am Tag nach seinem 28-Kilometer-Tempodauerlauf statt seiner üblichen zwei täglichen Laufeinheiten nur einmal 40 Minuten ganz langsam. „Dabei habe ich zwar immer ein schlechtes Gewissen“, meint der US-Amerikaner (Marathon-Bestzeit: 2:06:17 Stunden), „aber spätestens beim nächsten Tempolauf bin ich froh, dass ich mich zurückgehalten habe.“

Unser Rat an Sie
Egal wie gut Sie sich an Ruhetagen fühlen, halten Sie sich an die Regenerationsvorgaben! Denken Sie daran: Sie sparen sich die Kraft für die wichtigen Laufeinheiten. Außerdem sind Sie kein Profi. Für Sie gibt’s an diesen Tagen bestimmt tausend Dinge, die wichtiger sind als Laufen.

Profi-Tipp Nr. 6
Austraben
Wenn Arne Gabius seine Tempoläufe auf der Bahn absolviert, bleibt er nach einer Belastung nicht etwa stehen, sondern trabt langsam aus. „So kann sich der Kreislauf viel besser auf die verschiedenen Ansprüche einstellen. Alles Abrupte hemmt, egal ob man stehen bleibt oder lossprintet“, sagt sein Coach Dieter Baumann.

Unser Rat an Sie
Wenn Sie nach intensiven Belastungen sofort stehen bleiben, kann Ihr Kreislauf sich nicht so schnell auf die Veränderung einstellen, der Abtransport der Stoffwechselendprodukte im Muskel kommt zum Stehen. Folge: Die nächste Belastung fällt doppelt schwer. Machen Sie es wie Arne: Fallen Sie in einen ganz langsamen Trab. Nach 30, 40 Metern dürfen Sie dann eine Gehpause machen.

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