Laufpause Ade

Niedrige Ziele ohne Wettkampfstress

Setzen Sie zu Anfang die Ziele nicht zu hoch und sich selbst nicht unnötig unter Druck.

Wettkampfstress

Direkt zum Neubeginn einen Wettkampf planen setzt viel zu sehr unter Druck und löst Stress statt Wohlbefinden aus.

Bild: Christa Nöhren / pixelio.de

Es ist doch ganz klar: Wer nicht läuft, verliert zwangs­läufig seine Form. Wenn das nicht so wäre, könnte man sich das Training ja sparen. Das Ausmaß des Leistungsverlusts hängt natürlich vor allem von der Länge der Trainingspause und der Leistungsfähigkeit vor der Pause ab. Mindestens so lange, wie man ausgesetzt hat, braucht man, um sein altes Leistungsniveau wiederzuerlangen. Starten Sie niemals mit einer strikten Zeit­vorgabe, wie schnell Sie Ihr altes Niveau ­wieder erreichen wollen, in den Wiedereinstieg. Auf ein oder zwei Wochen mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an.

Kein Wettkampfstress

Machen Sie sich zum Wiedereinstieg frei vom Wettkampfstress. Ein Wettkampf setzt Sie nur unnötig unter Druck und drängt Sie, im Training zu überpacen. Der erste Wettkampf darf erst dann geplant werden, wenn Sie mindestens halb so lange wieder im Training sind, wie Sie ausgesetzt haben. Beispiel: Klaus Jakubeit hat sechs Monate pausiert. Also sollte er frühestens drei Monate nach dem Wiedereinsteig wieder den ersten Wettkampf einplanen.

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