Weniger ist manchmal mehr

Mit kleinen Schritten viel erreichen

Mit einer gezielten Trainingsreduktion erreicht man mehr als mit ewigen Belastungssteigerungen.

Weniger ist manchmal mehr

Einen Gang runterschalten: Es sind eher die kleinen Schritte, die beim Laufen Großes bewirken.

Bild: Dan Escobar

Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir einmal formulierte Ziele möglichst schnell erreichen wollen. Das gilt auch für Läufer: Man will so schnell wie möglich 30 Minuten am Stück schaffen, so schnell wie möglich den ersten Marathon finishen, so schnell wie möglich den Marathon unter 4:00 Stunden laufen – und so weiter. Diese angeborene Ungeduld bringt es mit sich, dass die meisten Läufer glauben, immer mehr und mehr zu trainieren führe schneller zum Erfolg. Doch das ist falsch. Zur Verbesserung der läuferischen Form ist es viel wichtiger, sich zunächst behutsam eine gute Basis zu schaffen und gerade bei den schnellen Tempoeinheiten oder längeren Trainingsläufen genau auf den eigenen Körper zu ­hören. Die Erfahrung lehrt, dass gerade die kleinen Schritte beim Laufen Großes bewirken.

„Denken Sie nicht nur bis morgen oder übermorgen, sondern fragen Sie sich, wo Sie im nächsten Jahr stehen wollen“, rät Erfolgstrainer Greg McMillan. Anstatt sich nur auf das nächste Training oder den nächsten Wettkampf zu konzen­trieren, sollten Sie besser die nächsten zwölf Monate im Blick haben. Mit dem nötigen Weitblick erkennen Sie leichter, worauf es ankommt, wenn man langfristig Erfolg haben will: ­Eine behutsame Steigerung der Trainingsbelastung garantiert, dass Sie gesund bleiben.

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