Tipps zur neuen Bestzeit

Mit dem kürzesten Weg wertvolle Sekunden sparen

5. Abkürzen, wo es erlaubt ist
Der kürzeste Weg, den man laufen kann, ist der schnellste Weg zum Ziel. Das ist grundsätzlich nichts Neues, gilt aber auch bei einem Wettkampf. Überall da, wo Ecken, Kurven oder Ähnliches nicht abgesperrt sind, dürfen Sie auch den kürzesten Weg wählen. Das ist legal, und in der Regel ist die Strecke auch so vermessen. Sie wären also dumm, wenn Sie auch da mit dem Strom der Läufer mitschwimmen, wo es kürzer geht, nur weil die anderen nicht wollen. „Bürgersteige sind für die meisten Läufer doch immer ein Hindernis“, sagt Hugh Jones, der weltweit schon zahlreiche Laufstrecken vermessen hat, „allerdings mehr ein psychologisches Hindernis als ein tatsächliches. Irgendwie haben die meisten Läufer den Eindruck, dass eine offizielle Strecke nur auf der Straße verlaufen kann, dabei kann das durchaus auch mal anders sein“, meint der Engländer mit einer Marathon-Bestzeit von 2:09 Stunden. Also, haben Sie einfach den Mut, demnächst da, wo es kürzer geht, auch den kürzesten Weg zu wählen.

Bild: Sudden Impact Media

6. Oberschenkel stärken
Der Gesäßmuskel ist der größte Muskel des Körpers. „Aber die meisten Läufer nutzen ihn nicht so, wie sie könnten“. behauptet der Physiotherapeut Michi Pössinger, der schon Europameister Jan Fitschen fit machte: „Der Gluteus ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Oberkörper und unteren Gliedmaßen und kann vor allem die Hüfte stabilisieren. Das wiederum wirkt sich sofort positiv auf die Laufökonomie aus, was wiederum direkt in eine bessere Wettkampfleistung mündet.“

Die einfachste Übung, um den Gesäßmuskel zu trainieren, geht so: Legen Sie sich flach auf den Rücken und die Arme seitlich neben dem Körper ab. Ziehen Sie nun den Fuß des rechten Beins auf Kniehöhe des linken Beins und drücken Sie die Hüfte hoch. Stabilisie­­ren Sie Ihren Oberkörper mit den Armen und ­strecken Sie das linke Bein langsam aus. Hal­­­­ten Sie die Streckung zwei Sekunden und wiederholen Sie das Ganze zehnmal. Dann alles noch einmal mit der anderen Seite ausführen.

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Schrittfrequenz erhöhen und die Mitte stärken