Der Mix macht’s!

Laufen im Urlaub

Beim Laufen im Urlaub kommt es auf die richtige Mischung von Lauftraining und Faulenzen an. Unsere Tipps für das richtige Laufen im Urlaub.

Laufen im Urlaub

Laufen gehört zum Urlaub.

Bild: iStockphoto.com/omegas

Was tut ein Läufer im Urlaub? Ausspannen! Und dazu gehört das Faulenzen ebenso wie der Sport, den man liebt: das Laufen. Es kommt nur auf die richtige Mischung an.

Für Läuferurlaube gibt es meist zwei Szenarien:

1. Der Läufer beschließt, während der Ferien gar nicht zu laufen. Folge: Er ist unausgelastet, wird unruhig und unausgeglichen.

2. Der Läufer beschließt, während der Ferien mehr zu ­laufen als gewohnt. Auch nicht gut, denn ein tägliches Lauftraining ist kein Urlaub, das nennt man dann „Trainingslager“.

Die wichtigste Frage, die Läufer bewegt, lautet: Kann man in ein paar Urlaubswochen ohne Lauftraining seine Form verlieren? Zuerst die schlechte Nachricht: Ja, man kann! Nach sieben bis zehn Tagen ohne Sport sind Formverluste eindeutig nachzuweisen, sowohl in Bezug auf die Ausdauer als auch auf die Tempohärte.

Jetzt die gute Nachricht: Mit ­einem dosierten Trainingsmix, der nur 50 Prozent des normalen Trainingsumfangs ausmacht – und bei dem auch alternative Bewegungsformen wie Wandern, Radfahren oder Schwimmen zählen –, verliert man in drei Wochen nicht mehr als fünf bis maximal zehn Prozent des Leistungsvermögens.

4 Tipps für den Urlaub
1. Lieber jeden zweiten Tag ein bisschen laufen als fünf Tage gar nicht und einen Tag zwei Stunden.

2. Besser jeden Lauf mit einem anderen Tempo und Umfang als jedes Mal dieselbe Streckenlänge mit derselben Belastung.

3. Besser jeden Tag einen anderen Laufuntergrund als immer am Strand. Besser einen Tag rauf und einen runter als immer flach. Besser einen Tag morgens, einen abends, als immer zur selben Zeit.

4. Besser Rad fahren, wandern, Tennis spielen, als überhaupt keinen Sport zu treiben.