Wintertraining

Laufen bei zugeschneiten Wegen

Wenn die Gehwege zugeschneit sind, können Sie vielleicht auf Friedhöfen oder aber mit Stöcken laufen.

Mit Stöcken laufen

Auf verschneiten Wegen haben Sie mit Ski- oder Walkingstöcken mehr Sicherheit.

Bild: aboutpixel.de / Loipe_frei © Rainer Sturm

6. Auf dem Friedof

Es schneit, die Räumfahrzeuge sind ausgerückt und haben die Straßen vom Schnee befreit, doch auf den Gehwegen und erst recht auf Park- und Waldwegen liegt der Schnee noch zentimeterhoch? Es gibt stille Orte, an denen der Räumdienst in der Regel auch im tiefsten Winter sehr zuverlässig arbeitet, und zwar die Friedhöfe. Dort sind die Wege immer gut geräumt. Aus Pietätsgründen verbietet sich dort das Laufen in großen Gruppen, und es empfiehlt sich, eine Zeit zu wählen, zu der nur wenige Besucher zu erwarten sind, etwa die Abendstunden.

Gianni Capalbo (47), 100-km-Läufer, Bestzeit: 10:53 Stunden

5. Auch mal mit Stöcken

Wenn der Boden glatt ist und der Schnee höher als zehn Zentimeter, dann laufen Sie doch mal mit Stöcken. Für den Anfang genügen normale Skistöcke, aber wer welche hat, nimmt Walking-Stöcke. Achtung: Wir reden hier nicht von Nordic Walking, sondern vom Laufen mit Stöcken, und das ist gar nicht so einfach. Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht im Passgang fortbewegen! ­Bewegen Sie immer, wenn das rechte Bein nach vorn kommt, den linken Arm nach vorn und umgekehrt. Die Stöcke geben Halt bei rutschigem Boden, der Stockeinsatz gibt Kraft im Oberkörper. Wenn es keinen Spaß mehr macht, nimmt man die leichten Stöcke in die Hand und läuft normal weiter.

Marathon-Finisher Johannes Schönburg (41)

Weiterlesen

Seite 3 von 10
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Für lange Läufe aufwärmen