Trainingsplanung

Längere Trainingszyklen: Die 10-Tage-Woche

Lösen Sie sich bei Ihrer Trainingsplanung doch mal vom üblichen 7-Tage-Rhythmus. Sie spüren mehr Ruhe und haben mehr Energie.

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Mit einer unkonventionellen Trainingsplanung können Sie die letzten Reserven herauskitzeln.

Bild: R.-B. / pixelio.de

Lange Läufe, Tempoläufe, Bergaufläufe: Das sind die Lauf­einheiten, mit denen man Qualität ins Training bringt. Wenn Sie an Wettkämpfen teilnehmen, wissen Sie, dass ohne diese Trainings keine Leistungs­sprünge möglich sind. Das Problem: Die Woche hat nur sieben Tage, aber wie packt man alle wichtigen Lauf-Workouts in diesen engen Rahmen? Die Antwort: gar nicht! Denn wenn man’s tut, findet der Körper keine Zeit zur Regeneration. Die Lösung: Anstatt alle anspruchs­vollen Einheiten in eine Woche zu quetschen, verteilen Sie sie einfach auf 10-, 14- oder 21-tägige Zyklen und denken auch in Ihrer allgemeinen Trainingsplanung in entsprechenden Zeitabschnitten. Keiner zwingt Sie schließlich, Ihr Training dem kalendarischen Rhythmus anzupassen.

Professionelle Coachs – egal ob sie aus Afrika, den USA oder Europa kommen – denken bei der Trai­ningsplanung für ihre Athleten immer langfristig, denn Trainingsaufbau und Wettkampfplanung unterliegen vorgegebenen Terminen. Umso mehr sind sie gezwungen, in wochenübergreifenden Trainingszyklen zu planen, einfach um alle Belastungsansprüche in einer Trainings- respektive Vorbereitungsphase problemlos berücksichtigen zu können. Die zusätzlichen Tage der verlängerten Zyklen schaffen Raum, um zwischen den Belastungstagen eine Vielzahl von ruhigen Dauerläufen unterzubringen.

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