Laufen für mehr Ausdauer

Gesteigertes Tempo

Progressive Läufe sind wettkampfnah und bieten Abwechslung im Training. Erfahrende Läufer sollten sie regelmäßig ins Training integrieren.

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Am Ende noch einmal Gas geben - so sind Sie auch im Wettkampf öfter von hinten zu sehen.

Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Was ist das Geheimnis der vielen afrikanischen Marathonerfolge? „Unter anderem das Variieren des langen Laufs“, so Schenck.

„Die Afrikaner nutzen lange Läufe, in deren Verlauf sie das Tempo sukzessive steigern. Das bereitet den Läufer optimal auf das vor, was ihn im Wettkampf erwartet: Am Schluss wird es am schwersten.“

Lange Läufe mit ansteigendem Tempo sensibilisieren das Kör­pergefühl, sind abwechslungsreich und trainieren den Stoffwechsel, sich die Energie so einzuteilen, dass man auch am Ende noch Leistung bringen kann. Diese Variante eignet sich aber nur für erfahrene Läufer. Und auch die sollten wochenweise alternierend die gleichmäßig langsame Version trainieren.

Legen Sie los: Fangen Sie am besten mit einem Tempo an, das mindestens 1:30 Min./km langsamer ist als Ihr Marathonrenntempo. Steigern Sie die Geschwindigkeit alle vier Kilometer um 15 Sek./km, sodass Sie die letzten Kilome­ter nahezu im Renntempo absolvieren.

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