Mountainbike und Co.

Für mehr Spaß

In den kalten und tristen Monaten muss Ihr Trainingsprogramm nicht auch so grau sein. Hier weitere Trainings-Alternativen für Läufer, die Spaß machen.

MountainBIKE 24 h Duisburg 2012

Wer Action liebt und gerne auch mal dreckig wird, findet in Mountainbiking alles was er sucht.

Bild: Thomas Koch

Mountainbiking als Alternativtraining für Läufer

Für wen? Wenn es Sie trotz schlechter Wetterverhältnisse nach draußen treibt, Sie ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind und geradeaus fahren nicht Ihr Ding ist, dann sollten Sie aufs Mountainbike steigen. Von Geradeausfahrer bis Adrenalinjunkie – Mountainbiken gibt es für jeden Anspruch.

Für wen nicht? Da Sie mit dem Mountainbike voraussichtlich nicht nur geradeaus fahren möchten, sollten Sie keine Probleme in Hand-, Knie- oder Sprunggelenken haben.

Was bringts? Mountainbike fahren bringt vor allem die vordere Oberschenkelmuskulatur sowie die Waden auf Touren und schult außerdem Ihre Ausdauer. Wenn Sie die ein oder andere Steigung in Ihre Strecke einbauen, trainieren Sie zusätzlich Ihre Antrittsschnelligkeit. Wer den Nervenkitzel sucht und auch Sprünge nicht scheut, kann seine Rumpfmuskulatur und Reaktionsfähigkeit sowie die Koordination direkt mit trainieren.

Wo und zu welchem Preis? Wenn Sie bereits stolzer Besitzer eines Mountainbikes sind, dann nichts wie los. Für alle anderen gibt es einen geeigneten fahrbaren Untersatz ab etwa 500 Euro. In vielen Urlaubsgebieten kann man gute Mountainbikes stunden- oder tageweise ab etwa 20 Euro ausleihen. Wer richtig ins Gelände geht, tut sich mich Klickpedalen ab 30 Euro für eine effektivere Kraftübertragung einen Gefallen.


Klettern und Bouldern

Für wen? Wenn Sie eine ganz neue Herausforderung suchen und Ihren gesamten Körper kräftigen möchten, dann finden Sie selbige beim Klettern. Wem Klettern eine Nummer zu hoch ist, der kann es mit Bouldern versuchen. Beim Bouldern klettern Sie ohne Kletterseil und -gurt in Absprunghöhe an einer Kletterwand.

Für wen nicht? Wenn Sie Höhenangst haben, fühlen Sie sich an der Kuppel einer Kletterhalle wohl nicht optimal aufgehoben. Bei Hand- oder Sprunggelenksbeschwerden sollten Sie vom Klettern besser Abstand nehmen.

Was bringts? Klettern schult den Gleichgewichtssinn, die Koordination, die Beweglichkeit der von Becken- und Schultergelenken und die Kraftausdauer.

Wo und zu welchem Preis? Der Eintritt in eine Kletterhalle kostet etwa 10 Euro, die Leihgebühr für Gurt und Schnalle liegt beträgt 10 Euro und der Preis für einen Einsteigerkurs etwa 40 Euro. Kletterschuhe können Sie sich in den meisten Kletterhallen ausleihen.

Squash

Für wen? Wer sich richtig auspowern möchte und unverletzt ist, kommt beim Squash voll auf seine Kosten.

Für wen nicht? Bei Gelenk- und Rückenbeschwerden oder Achillessehnenproblematik oder Tennisellenbogen ist Squash nicht ratsam.

Was bringts? Mit Squash trainieren Sie Ihr Reaktionsvermögen, die Ausdauer, die Sprintfähigkeit und Ihre Bein- und Armmuskulatur.

Wo und zu welchem Preis? Der Eintritt in eine Squash-Halle inklusive Schläger und Ball kostet etwa 15 Euro.

Aquafitness als Alternativtraining für Läufer

Für wen? Nicht nur für alte Leute: Mittlerweile kann man die meisten Sportarten ins nasse Milieu verlegen, in dem der Widerstand bei Bewegung etwa 60 mal so hoch ist wie an der Luft. Besonders, wenn Sie unter Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden leiden, ist das kühle Nass der richtige Trainingsort für Sie.

Für wen nicht? Wenn Sie unter Allergien, Bluthochdruck oder Hauterkrankungen leiden, sollten Sie sich erst bei einem Arzt das Okay einholen.

Was bringts? Das Training im Wasser stabilisiert das Herz-Kreislaufsystem, verbessert die Ausdauer und trainiert alle Körperpartien gleichmäßig. Mit speziellen Übungen können Sie auch Ihre Balance und Koordination verbessern. Warmes Wasser wirkt zudem muskelentspannend.

Wo und zu welchem Preis? Eine Zehnerkarte für einen Aquafitness-Kurs kostet im Fitnessstudio oder Schwimmbad etwa 50 bis 70 Euro.

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Alternativtraining für Läufer im Winter