Wintertraining

Für lange Läufe aufwärmen

Vor langen Läufen in Eiseskälte sollte man sich drinnen aufwärmen. Und dann geht's raus in die Dunkelheit.

Beim Laufen in der Dunkelheit sammeln Sie viele neue Eindrücke

Laufen Sie doch mal mit Stirnlampe im dunklen Winterwald.

Bild: Fabio Sommaruga / pixelio.de

7. Im dunklen Winterwald

Im Winter fällt es einem leichter, langsam zu laufen als schnell. Deshalb gibt überhaupt keinen Grund, jetzt das lange, langsame Laufen zu vernachlässigen. Die kalten Tem­peraturen sind bei der heutigen Funktionsbekleidung doch kein Problem. Tatsächlich hat man im Winter ja sogar mehr Mut, mal richtig langsam zu laufen: Es drängen ja ­keine echten Wettkampfziele. Das größte Wintererlebnis ist ein langer Lauf mit Stirnlampe im Dunkeln: zwei Stunden bei Eis und Schnee durch die Nacht, im einsamen Winterwald. Dabei sammelt man so viele neue Eindrücke. Sie kennen niemanden, der das macht? Das ist verrückt, aber umso besser: Wer will nicht einzigartig sein?

Marathonläufer (Bestzeit: 3:09 Stunden) und Personal Trainer Dennis Backer (29)

8. Auf der Stelle

Bevor Sie im Winter bei richtig frostigen Temperaturen (kälter als ­minus zehn Grad) zum Laufen das Haus verlassen, sollten Sie sich am besten in der Wohnung oder im Hausflur mit ein paar Laufschritten auf der Stelle (fünf Minuten lang) und einigen leichten Dehn­übungen aufwärmen. Oder laufen Sie im Haus die Treppe rauf und ­runter. Achten Sie aber darauf, dass Sie beim Aufwärmen noch nicht die Kleidung tragen, die Sie später draußen tragen wollen, sonst ist die unterste Schicht schon durchgeschwitzt, bevor es überhaupt losgeht.

Gerd Schröter (59), 10-Kilometer-Läufer, Bestzeit: 52:30 Minuten

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