Clever trainieren

Fit vor dem Fernseher

Die Wettkämpfe der Olympischen Spiele in London finden meist zu den Zeiten statt, zu denen viele Läufer trainieren. Vier Vorschläge, wie man Training und Fernsehen verbinden kann.

Verletzungsrisiko Laufband

Training auf dem Laufband klappt auch vor dem Fernseher gut.

Bild: iStockphoto.com/ webphotographeer

„Die spannendsten Wettbewerbe der Spiele laufen genau zu unserer Trainingszeit. Ich weiß jetzt schon, dass während der Olympischen Spiele die Form meiner Lauftreffler leiden wird“, schrieb Lauftreffleiter Robert Kas­subek ein wenig verzweifelt an die Redaktion. Tatsächlich werden die Wettkämpfe in London sich mit den üblichen Trainingszeiten der meisten Läufer überschneiden. Da heißt es entweder Mut zur Lücke zeigen, sowohl was das Training als auch das Fernsehen betrifft, oder Sie verbinden die TV-Übertragungen mit Ihren eigenen Laufaktivitäten.

Auf dem Band
Gar nichts verpassen müssen die Läufer, die die Möglichkeit haben, ihr Training auf Laufbändern vor TV-Monitoren abzuspulen, weil sie ein solches Band zu Hause haben oder Mitglied in einem entsprechend ausgestatteten Fitnessstudio sind. Besser geht es kaum: Hoch motiviert durch die TV-Übertragung selbst loszulegen, das ist ein ganz einmaliges Lauferlebnis. Da kann es durchaus Sinn machen, die härtesten Laufeinheiten mit den Laufhöhepunkten der Olympischen Spiele zu koppeln.

Auf dem Trampolin
Ein Laufband legt man sich nicht mal so eben für die zehn Leichtathletik-Tage der Olympischen Spiele zu, so locker hat wohl kaum jemand das Geld sitzen. Wie wär’s als Alternative mit einem Mini-Trampolin? Ja, ein Trampolin kann als Laufun­tergrund dienen: Es ist platzsparend, gelenkschonend, und das Laufen darauf ist richtig anstrengend. Die günstigsten Mini-Trampoline gibt es schon für 25 Euro, die haben allerdings nur einen Durchmesser von knapp einem Meter, tragen aber immerhin Personen mit bis zu 100 Kilo Gewicht. Das Laufen wie auf Sprungfedern ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig und anfangs etwas anspruchsvoller als das normale Laufen, aber man gewöhnt sich schnell daran. Je rhythmischer man läuft, desto leichter fällt es. Was Intensität und Dauer betrifft, kann man auf dem Tram­polin grundsätzlich alle Lauf­belastungen, die ein Trainingsplan gegebenenfalls vorschreibt, eins zu eins nachmachen, und auch die Pulsvorgaben sind auf dem Sprungtuch direkt umsetzbar.

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