Training bei knappem Zeitbudget

Einteilung der Trainingszeit

Teilen Sie sich Ihre Trainingszeit gut ein. Wir erklären Ihnen, warum ein längerer Dauerlauf sinnvoller ist als ein kurzer.

Stoppuhr

Wer wenig Zeit für das Training hat, sollte sich diese besonders gut einteilen.

Bild: Britta Heinemann

Ein Beispiel: Drei Läufe von 40 Minuten Länge (Gesamtzeit: 120 Minuten) im ruhigen Lauftempo verbessern die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit eher als fünf 30-Minuten-Läufe (Gesamtzeit: 150 Minuten) im selben Tempo. Warum dies so ist? Das ist tatsächlich selbst Leistungsdiagnostikern noch nicht ganz klar.

Ein Erklärungsversuch
Nach etwa 35 Minuten einer Belastung, auch im langsamen Lauftempo, werden zusätzlich die schnell kontrahierenden Muskelfasern (das sind die, die sonst nur beim Sprinten angesprochen werden) aktiviert, um den ermüdenden langsam-kontrahierenden Fasern zu "helfen", was (da insgesamt mehr Fasern im Einsatz sind) natürlich eine höhere Trainingsbelastung und folglich einen größeren Trainingseffekt zur Folge hat.

"Je länger, desto besser"
Eine andere Erklärung geht davon aus, daß die Muskulatur beim langen Laufen lernt, Fett effektiver zu verbrennen. Und wieder kommt der Grundsatz zum Tragen: Je länger, desto besser. Haben Sie also genügend Zeit, sollten Sie diese unbedingt nutzen. Haben Sie aber so gut wie keine Zeit, sollten Sie die wenige Zeit, die Sie haben, optimal nutzen.

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Einheiten für 10, 20, 30, 40 min