Lernen von den Stars

Eine Trainingswoche von Herbert Steffny

An Steffnys Plänen orientieren sich heute unzählige Läufer - hier eine Trainingswoche für den EM-Marathon 1986.

Herbert Steffnys Training zeichnete sich durch seinen intelligenten Aufbau aus. Seine Ausdauereinheiten lief er langsamer als seine Konkurren­ten. (Das ging bis zum 5-Minuten-Schnitt beim örtlichen Lauftreff in Freiburg, wo er zu seiner Topzeit lebte und trainierte.) Dafür ließ er es bei den Tempo-Einheiten krachen oder schob kür­zere Wettkämpfe ein. Steffny verstand es, seine Wettkampfeinsätze klug zu dosieren und trat nicht wegen ein paar Mark Startgeld bei Kirmesrennen und Stadtläufen an. Hier eine Trainingswoche aus der Vorbereitungszeit auf den EM-Marathon 1986 in Stuttgart, wo er Dritter wurde.


MO: 50 km Überdistanzlauf (flach, Tempo: 4:10 Min./km), danach Sauna und Massage

DI: 16 km DL (4:15 Min./km)

MI: 22 km TDL (3:20 Min./km)

DO: 15 km DL (4:30 Min./km)

FR: morgens 10 km DL (4:15 Min./km), nachmittags 13 km DL (4:40 Min./km)

SA: 10 km TDL (Straße) in 30:10 Minuten (Mooswald, Rekord!) mit Ein- und Auslaufen

SO: 35 km langer DL (4:00 bis 6:00 Min./km)

Abkürzungen: DL = Dauerlauf, TDL = Tempodauerlauf

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So trainiert der erfolgreiche deutsche Laufbuch-Autor