Regeneration

Eine jährliche Pause einlegen

Sich eine Zeit lang trainingsfrei zu geben, kann vor Überlastung schützen.

Einmal jährlich eine Laufpause einlegen

Bild: iStockphoto.com / Yulia Popkova

Sportler, die das gesamte Jahr hindurch regelmäßig trainieren, benötigen – selbst wenn sie die oben empfohlenen Erholungsblöcke einschieben – irgendwann eine Ruhephase, die länger als eine Woche dauert. Der Körper fordert diese Pause. Er braucht sie, um stark beanspruchte Muskeln und Bindegewebe vollständig zu regenerieren, aerobe Enzyme zu synthetisieren und weitere biologische Prozesse, die mehr Zeit beanspruchen, durchzuführen.

Viele Eliteläufer berichten, dass ihnen ein Monat »Faulenzen« richtig gut bekommen sei, und vergessen dabei nicht, die willkommene mentale Abwechslung zu betonen. Vier Wochen abzuschalten und sich nicht mit Gedanken an hartes Training und Rennen zu belasten, ist für das Vorbereiten auf eine neue Wettkampfsaison ebenso wichtig wie die körperliche Erholung. Die erfolgreichen afrikanischen Bahnläufer nehmen sich in der Regel nach der Saison ein paar Wochen Ruhe, in der sie zu Hause ihren Geschäften nachgehen.

Der Schweizer Laufexperte Jürg Wirz, der jahrelang in Kenia lebte, wusste eine nette Anekdote zu berichten: Beim Durchsehen der Trainingstagebücher des Weltrekordlers Daniel Komen (1996/1997: 3000 m, 5000 m, 2 Meilen) fiel ihm auf, dass dieser jeweils keine Trainingseinträge in den Monaten September und Oktober hatte. Komen nannte den Grund: »Komplett trainingsfrei!« In der ersten Novemberwoche nahm er mit zirka fünf Kilo Übergewicht das Training wieder auf, direkt dreimal am Tag, »aber sehr langsam…«

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