49 Gründe, das Laufen zu lieben

Durch viele Freunde geringeres Infarktrisiko?

Beim Laufen kann man sich nicht nur gut auf die Umwelt konzentrieren, auch auf den Partner.

Arme hoch

Depressionen ade!

Bild: Thomas Wenning

31. Zünden Sie den Nachbrenner
„Auch nach dem Laufen verbrennt der Körper nachweislich noch mehr Fett, als wenn Sie nicht gelaufen wären. Das nennt man Nachbrenneffekt“, sagt Roger Hofmann, Internist und Rennarzt des München-Marathons.

32. Balsam für die Seele
Von den Endorphinen sprachen wir schon. Aber beim Laufen wird auch das Stimmungshormon Serotonin ausgeschüttet, das unter anderem die Angst dämpft. So lassen sich Depressionen und Angstzustände durch eine Erhöhung des Serotoninspiegels deutlich lindern – und am einfachsten erreicht man das durch Laufen.

33. Gönnen Sie sich Erfolgserlebnisse
Sie hatten im Sport noch nie ein Erfolgserlebnis? Schade. Aber: Im Laufen kann jeder welche haben. Denn da legt jeder seine Ziele selbst fest. Sie können 20 Minuten am Stück laufen? Dann setzen Sie sich doch 30 als Ziel. Wetten, dass Sie das schon bald schaffen?

Herrlich: Ein Lauf durch die Natur.

Bild: Urs Weber

34. Disziplin kann man lernen
Leistungsfortschritte werden Sie beim Laufen vor allem dann spüren, wenn Sie es regel­mäßig betreiben. Je disziplinierter Sie sind, desto leichter fällt Ihnen jeder Lauftag.

35. Läufer sind Umweltschützer
„Wer läuft, nimmt seine Umwelt bewusst wahr und weiß viel eher, was das Schützenswerte an ihr ist“, sagt der Biologe, Ultraläufer und Buchautor Bernd Heinrich („Laufen. Geschichte einer Leidenschaft“. List, 2003).

36. Finden Sie Freunde fürs Leben
Schließen Sie sich einem Laufverein an. Laut einer über einen Zeitraum von neun Jahren durchgeführten Studie der Harvard Medical School haben Menschen mit vielen Freunden oder Sozialkontakten eine um bis zu 60 Prozent niedrigere Sterblichkeitsrate, da sie seltener an Bluthochdruckerkrankungen leiden und ein geringeres Infarktrisiko haben.

37. Laufen ist ein Beziehungsturbo
Laufen kann man gut zu zweit. Gerade für Paare ist das Laufen eine gute Möglichkeit, gemeinsam und nicht gegeneinander (wie beim Tennis, Golf oder Squash) Sport zu trei­ben. Dabei lassen sich auch Alltags- oder Beziehungsprobleme besprechen. Das Tempo bestimmt natürlich der Schwächere.

38. Laufen macht einen knackigen Po
„Das Laufen stärkt die Gesäßmuskulatur besser als jede Kraftübung“, behauptet James Fleming, Autor des Buchs „Beat Cellulite Forever“ (Piatkus Books, nur auf Englisch). Noch besser ist eigentlich nur Treppensteigen – oder Treppenlaufen.

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