Intervalltraining

Die Laufbahn nutzen

Zu einem richtigen Schnelligkeitstraining gehört eine 400-m-Laufbahn.

Laufbahnen sind heute in der Regel mit einem Kunststoffbelag versehen ("Tartanbahn“); Aschenbahnen sind dagegen zu einer Seltenheit geworden.

Eine Laufbahn ist nicht nur ein ideales und unverzichtbares "Trainingsgelände" für leistungsorientierte Läufer. Auch Herr und Frau Jedermann, der Jogger, Senioren und Laufanfänger können vom Bahntraining profitieren. Die Gründe sind vielfältig:

1. Auf einer Laufbahn kann man das Tempo optimal kontrollieren, denn eine Runde ist immer exakt 400 Meter lang, dazu gibt es alle 100 Meter Zwischenmarkierungen.

2. Die Laufbahn ist die sicherste Laufstrecke, denn sie ist immer Teil von Sportanlagen, auf denen eine Aufsicht über den Sportbetrieb wacht. Daher ist eine Laufbahn bzw. ein Stadion eine gute Alternative z.B. für Frauen, die nicht gerne in der Dämmerung alleine durch den Wald oder eine Parkanlage laufen.

3. Laufbahnen bieten oft eine ideale Infrastruktur. Es gibt Parkplätze, Umkleideräume und Duschmöglichkeiten. Wer im Stadtgebiet wohnt, ist oft auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, um zu einer Laufbahn zu gelangen. Zumeist bieten angeschlossene Gaststätten sogar die Möglichkeit, mit Freunden und Bekannten nach dem Training zusammen zu sitzen.

4. Das Tragen von "Spikes" (superleichte Rennschuhe speziell für die Laufbahn, die im Vorfußbereich kleine Nägel haben, die den Abdruck beim Laufen verstärken) beim Bahntraining kann man nur solchen Läufern empfehlen, die sich auf Bahn-Wettkämpfe vorbereiten, außerdem einen effektiven Laufstil und ein relativ geringes Körpergewicht haben. Wer die zehn Kilometer nicht wenigstens unter 40 Minuten schafft, sollte allerdings keine Spikes tragen Da die Verletzungsgefahr (Achillessehne bzw. Waden) sehr hoch ist, empfehlen wir für solche Bahnläufe leichte Trainingsschuhe bzw. Straßen-Wettkampfschuhe. Läufer mit Fußproblemen sind beim Bahntraining am besten beraten, normale Trainingsschuhe zu tragen.

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